{"id":1249,"date":"2018-05-22T07:29:23","date_gmt":"2018-05-22T05:29:23","guid":{"rendered":"https:\/\/busco.playas.ch\/?p=1249"},"modified":"2018-05-22T07:29:23","modified_gmt":"2018-05-22T05:29:23","slug":"landerdurchquerungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/busco.playas.ch\/?p=1249","title":{"rendered":"L\u00e4nderdurchquerungen"},"content":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal in Griechenland habe ich gutes Internet und konnte endlich \u00fcber Nacht meine Fotos sichern.<br \/>\nBim recht guten Fr\u00fchst\u00fcck wird der Bauch gef\u00fcllt. Trotz Pfingstmontag haben die L\u00e4den offen, perfekt um das Mittagessen einzukaufen. Nach Mazedonien ist es nicht weit, nach einigen Minuten Wartezeit ist die Grenze passiert.<br \/>\nEin Baustellen- und verkehrslastigen Pass ist recht schnell \u00fcberquert und ich komme in eine Stadt Bitola. Die kann ich nur mit einem Wort beschreiben: h\u00e4sslich. Die H\u00e4user sind alle im Rohbau, die Strassen dreckig, der Verkehr ist \u00fcberall und stinkt extrem. Dazu will die Stadt auch nie enden, scheinbar werden die H\u00e4user einfach an diese Strasse gebaut, denn weiter weg\u00a0 von der Strasse ist nichts. Nach etwa 40km bin ich endlich raus aus der Besiedelung und fahre direkt zur Grenze zum Kosovo. Etwas sch\u00f6nes finde ich nicht in Mazedonien und bin froh noch vor dem Mittag an der Grenze zum Kosovo zu stehen.<br \/>\nHier gibt es gleich 2 Probleme: die schweiter ID wird nicht akzeptiert wil sie nicht biometrisch ist (das Reiseb\u00fcro hat gesagt, ich komme mit der ID \u00fcberall durch) und die Motorradversicherung ist nicht g\u00fcltig (die Versicherung hat gesagt, ich komme \u00fcberall hin, aber der Kosovo steht effektiv nicht auf der Liste ). Zum Gl\u00fcck ist das alles kein Problem, Grenzbeamte sagt auf deutsch, dass er mich trotzdem reil\u00e4sst weil die Schweiz und der Kosovo gute Freunde sind. Das mit der Versicherung ist auch bekannt und f\u00fcr 10\u20ac kann ich eine l\u00f6sen.<br \/>\nVom Kosovo bin ich wiederum positiv \u00fcberrascht: die Strassen sind recht gut (ein wenig rutschig mit Schlagloch ab und zu), die D\u00f6rfer h\u00fcbsch und es wird sehr viel gebaut. Viele sch\u00f6ne, neue Hotels und andere Geb\u00e4ude sind am entstehen. Ich stelle mir vor, dass vieles hier mit dem in der Schweiz oder Deutschland verdienten Geld gebaut wird.<br \/>\nDirekt nach der Grenze wird gegessen.<br \/>\nDas Navi ist auf P\u00e4sse programmiert, und die gibt es hier reichlich. Auf einem treffe ich ein \u00f6sterreichisches Paar, welches mit dem Motorrad in der T\u00fcrkei war. Dort herrscht auch ein Bauboom. \u00d6sterreichosche KFOR Fahrzeuge sind auch hier stationiert. Ein wenig weiter ist ein Trinkbrunnen wo wie Leute ihre Wasserflaschen auff\u00fcllen. Hier h\u00e4lt ein Wiener mit EU-Nummernschild ohne L\u00e4nderangabe. Er ist von der EU-Verwaltung und best\u00e4tigt mir auch gleich, dass der Pass, den ich programmiert habe um den Kosovo zu verlassen, wundersch\u00f6n ist. Eine brennende Frage kann ich auf der Strasse auch beantworten: Wie viel Motoren\u00f6l hat ein Auto? Die Antwort ist etwa 20km.<br \/>\nKurz vor dem besagten Pass will ich \u00fcbernachten, da ich langsam hungrig werde und es nach Regen aussieht. Bei Regen sind die Strassen sicher noch viel rutschiger. Wie viel m\u00f6chte ich lieber nicht herausfinden.<br \/>\nBei einem sch\u00f6nen, neuen Hotel halte ich an und werde sogleich begr\u00fcsst vom Kellner des Restaurants nebenan. Das Hotel ist zwar noch nicht fertig gebaut, aber schon beziehbar und hat wundersch\u00f6ne Zimmer. Da niemand Deutsch oder Englisch spricht, ruft er den Chef an, der kann alles. Das Motorrad wird mit etwas M\u00fche im Keller deponiert.<br \/>\nIm Restaurant esse ich auch gleich Rindamedailon f\u00fcr 7\u20ac. Das Internet ist auch gut genug um zu telefonieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal in Griechenland habe ich gutes Internet und konnte endlich \u00fcber Nacht meine Fotos sichern. Bim recht guten Fr\u00fchst\u00fcck wird der Bauch gef\u00fcllt. Trotz Pfingstmontag haben die L\u00e4den offen, perfekt um das Mittagessen einzukaufen. Nach Mazedonien ist es nicht weit, nach einigen Minuten Wartezeit ist die Grenze passiert. 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