{"id":1284,"date":"2019-03-14T15:31:26","date_gmt":"2019-03-14T15:31:26","guid":{"rendered":"https:\/\/busco.playas.ch\/?p=1284"},"modified":"2019-03-14T15:31:26","modified_gmt":"2019-03-14T15:31:26","slug":"anse-major-trail","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/busco.playas.ch\/?p=1284","title":{"rendered":"Anse Major Trail"},"content":{"rendered":"\n<p>Ganz in der N\u00e4he des Hotels gibt es einen kurzen Wanderweg zu zwei kleinen Str\u00e4nden. Die Strasse ist uns zu gef\u00e4hrlich, deshalb nehmen wir den Bus bis zum Anfang des Weges. Laut Karte sind es weniger als 2 Kilometer.<br> Ganz zum Anfang des Wanderweges f\u00e4hrt der Bus nicht. Unter der brennenden Sonne gehen wir \u00fcber den schwarzen Asphalt. Da die Sonne ganz oben steht, gibt es minimalen Schatten, was bei dem st\u00e4ndigen rauf und runter doch sehr anstrengend ist.<br> Endlich beginnt der Wanderweg selbst und wir hoffen auf einen k\u00fchlen Dschungelpfad, so wie es auf der Karte aussieht.<br> Ganz so k\u00fchl geht es leidee nicht weiter, denn der Pfad f\u00fchrt \u00fcber schwarzen Granit, mit immer wieder sch\u00f6nen Aussichten. Schatten gibt es daf\u00fcr kaum. Einzig die Insel in der Ferne hat eine eigene Regenwolke.<br> Neben der Temperatur ist auch der Weg recht anspruchsvoll: es geht rauf und runter \u00fcber grosse Steine. So ganz k\u00f6nnte da unser Wasser nicht reichen f\u00fcr die R\u00fcckreise, also besser mal nicht zu viel trinken.<br> Die Aussicht ist aber wundersch\u00f6n, insbesondere als wir endlich beim Aussichtspunkt ankommen und den langersehnten Strand sehen. Und die Insel mit ihrer Regenwolke.<br> Nun ist es fast geschafft und es geht durch den Dschungel runter. Ganz so einsam ist es hier aber nicht: der Strand ist recht beliebt sogar mit einem Boot vor Anker. Normalerweise mag ich das nicht, aber hier kann ich noch eine Flasche Wasser kaufen. Somit sind wir auch f\u00fcr einen Marsch zur\u00fcck gut versorgt. F\u00fcr den R\u00fcckweg f\u00e4hrt ab hier auch ein Wassertaxi, dann m\u00fcssen wir uns f\u00fcr den R\u00fcckweg keine Gedanken mehr machen.<br> W\u00e4hrend \u00fcber der Insel immer noch eine Regenwolke kreist, geniessen wir den kleinen Strand und richten uns im Schatten ein. Scharf beobachtet werden wir dabei von vielen, kleinen Krabben, die entweder schnell seitw\u00e4rts rennen oder bockstill stehen. Und dabei immer genau zu uns starren.<br> Nebendran liegt noch ein weiterer, ein Bisschen gr\u00f6sserer Strand. Aber der kleine reicht v\u00f6llig.<br> Mit dem Schnorchel erkunde ich noch die Unterwasserwelt und finde einige farbige Fische. Korallen gibt es kaum, und schon gar keine Sch\u00f6nen. Daf\u00fcr sehe ich riesige Muscheln mit gezackten \u00d6ffnungen.<br> Die Bootsfahrt zur\u00fcck ist sehr sch\u00f6n und gem\u00fctlich. Ganz spannend ist es auch, den Weg vom Wasser aus zu sehen. \u00dcber der Insel liegt immer noch die ganz private Regenwolke. Zum Gl\u00fcck dort und nicht hier!<br> F\u00fcr den Abend ziehen wir uns h\u00fcbsch an und schleichen uns ins Nachbarressort um im Restaurant dort zu dinieren. Es ist sehr sch\u00f6n gelegen an einem kleinen See, hat Livemusik, gem\u00fctliche 2er-Tische direkt am Teich und gutem Essen. Irgendwie gef\u00e4llt es uns besser als die Restaurants in unserem Hotel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dianas Eindr\u00fccke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heute steht ein Trail auf dem Plan. Er soll uns durch den Urwald zu einem sch\u00f6nen Strand f\u00fchren. Klingt sehr verlockend- so wir packen genug Wasser und etwas zum Essen mit und fahren los- der Bus ist sogar super p\u00fcnktlich! Es ist Mittagszeit und die tropische Sonne steht ganz hoch. Am Anfang laufen wir lange durch das Dorf auf einem schmalen, asphaltierten Weg wo immer wieder ein Auto vorbei f\u00e4hrt, und freuen uns schon auf den schattigen Urwald. Der asphaltierte Weg dauert aber etwas l\u00e4nger als wir uns vorgestellt haben, so dass wir beginnen zu denken: sind wir eigentlich bereits auf dem Trail? So langweilig kann es doch nicht sein, wir wollen ein bisschen Abenteuer! Und dieses l\u00e4sst auf sich nicht warten, der Trail beginnt. Es ist ein schmaler, steiniger Weg mit unz\u00e4hligen Kurven, steilen Auf- und Abstiegen und wundersch\u00f6nen Aussichten. Auf der Insel gegen\u00fcber regnet es ohne Ende, als w\u00fcrde sie die Wolken magnetisch anziehen. Dadurch ist der Himmel \u00fcber uns perfekt blau. Ziemlich bald stellt sich heraus dass das seine Nachteile hat, n\u00e4mlich, dass es viel weniger Schatten als erwartet gibt. Unter der strahlenden tropischen Sonne schwitzt man immer mehr. Diana versucht die verlorengehende Flussigkeiten durch trinken auszugleichen und findet bald heraus, dass 1,5 L Wasser pro Person unter diesen Umst\u00e4nden viel zu wenig ist. Andreas dagegen entscheidet, das Wasser erst am Strand zu trinken. Aber wo ist der Strand? Der Weg, der eigentlich weniger als 2 km lang ist, wird immer herausfordernder, so dass man nicht so schnell weiter kommt und bei vielen instabilen Steinen die Wanderschuhe vermisst. Endlich ist der Aussichtspunkt da, von dem aus wir den ersehnten, wundersch\u00f6nen Strand sehen k\u00f6nnen- so nahe ist er aber noch nicht. Zum Gl\u00fcck f\u00fchrt der Rest des Trails durch den schattigen Wald. Wir beginnen aber dar\u00fcber nachzudenken wie wir es zur\u00fcck schaffen- der Weg ist wirklich anstrengend, und das Wasser reicht nur knapp. Endlich ist der Strand da, zusammen mit den Antworten auf alle unsere Fragen: man kann nicht nur Wasser kaufen, sondern auch das Wassertaxi zum Hotel nehmen. Jetzt k\u00f6nnen wir uns sorglos entspannen, den fast leeren Strand geniessen und die vielen herzigen Kr\u00e4bli fotografieren. Der Weg zur\u00fcck mit dem Wassertaxi ist wundersch\u00f6n. Nach so viel Anstrengung haben wir einen sch\u00f6nen Abend verdient! Nach einigen Entspannungs\u00fcbungen ziehen wir zum ersten Mal auf den Seichellen unsere festlichen Kleider an, die wir mitgenommen haben ohne es miteinander abzumachen. So kann es nur in unseres Lieblingsrestaurant gehen (ja, 5 Tage sind lang genug um mittlerweile ein Lieblingsrestaurant gefunden zu haben) \ud83d\ude42 Dort wird fein gegessen, getrunken und sogar zur live Musik ein bisschen getanzt. Jetzt f\u00fchrt uns ein unbekannter und unerwartet langer Weg durch die sch\u00f6ne Anlage des Nachbarhotels zu unserem Strand und Hotel, wo wir am Pool den Abend ausklingen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ganz in der N\u00e4he des Hotels gibt es einen kurzen Wanderweg zu zwei kleinen Str\u00e4nden. 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