{"id":1584,"date":"2021-06-19T15:39:00","date_gmt":"2021-06-19T15:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/busco.playas.ch\/?p=1584"},"modified":"2021-06-19T15:39:00","modified_gmt":"2021-06-19T15:39:00","slug":"das-tal-der-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/busco.playas.ch\/?p=1584","title":{"rendered":"Das Tal der Zeit"},"content":{"rendered":"\n<p>Gut gefr\u00fchst\u00fcckt (aber mit nicht so gutem Kaffee) fahren wir dem Veloweg entlang dem Seende entgegen. Der Weg geht mal hoch und mal runter, mal durch den Wald und mal durch Wiesen. Am spannensten ist ein Naturschutzgebiet mit Vogelbeobachtungsh\u00e4uschen, wo wir den Enten zuschauen.<br>Nicht mehr viel weiter sind wir in Yverdon im Seebadrestaurant, wo wir auch schon vor 3 Jahren waren und wo Diana ihren wohlverdienten, guten Kaffee bekommt.<br>Nach dem Schwimmen ist auch schon Mittagszeit, und da wir praktischerweise schon in einem Restaurant sind, nutzen wir das.<br>Mit einer kleinen Verirrung in der Stadt finden wir den richtigen Weg und fahren \u00fcber sanfte H\u00fcgel durch die Felder den Velorouten entlang. Immer h\u00f6her und steiler kommen wir, da das Ziel ja im Jura ist. Daf\u00fcr wird die Aussicht immer sch\u00f6ner. Hier merke ich jetzt auch so richtig, dass mein Ebike mehr Batterie braucht als Dianas, der st\u00e4rkere und weniger effiziente Motor, die breiteren Pneus, das schwerere Gep\u00e4ck und vorallem der schwerere Fahrer saugen den kleineren Akku doch recht schnell leer. Daf\u00fcr habe ich vorgesorgt und f\u00fcr mich einen 2. Akku mitgenommen. Den wechsle ich jetzt bevor der erste komplett leer ist. So hat auch Diana noch ein wenig Reservebatterie \u00fcbrig.<br>Also unser Wasservorrat langsam zuende geht, kommen wir ins Dorf der vergifteten Brunnen: alle 4 Brunnen haben kein Trinkwasser. Das n\u00e4chste Dorf ist da besser und beschenkt uns mit frischem Trinkwasser.<br>Immer weiter den Jura rauf kommen wir schlussendlich nach Vallorbe an den Bahnhof, wo wir mit dem Zug weiterfahren m\u00f6chten. Dieser f\u00e4hrt uns genau vor der Nase weg obwohl (oder eben weil) wir den Fahrplan nicht angeschaut haben. Also schauen wir das Dorf an und merken, dass das einzig spezielle der Direktzug nach Paris ist. Zumindest haben die L\u00e4den noch offen und wir bekommen Kirschen, die wir dann am Bahnhof geniessen bis 1h sp\u00e4ter endlich der n\u00e4chste Zug f\u00e4hrt.<br>In Le Pont hoffen wir auf ein Hotel am See, was sich aber wie im Internet gesehen als ausgebucht herausstellt. Beim n\u00e4chten Hotel sagen sie mir dann, dass es in 2 Autominuten oder 10 Velominuten eins hat. Nach 30 Minuten sind wir dann dort. Zum Gl\u00fcck war der Typ vom Hotel nicht unterwegs, denn anscheinend f\u00e4hrt er immer mit 340km\/h, sonst w\u00fcrde er die Strecke nicht in 2min schaffen.<br>Das Hotel ist nicht schlecht, aber die Ortschaft gef\u00e4llt uns nicht so. Es gibt hier nichts anzusehen und auch kein anderes Restaurant als das beim Hotel. Also essen wir da. Mein Essen ist gut, aber Dianas Fisch ist nicht ganz durch. Zumindest bringen sie uns daf\u00fcr ein gratis-Dessert. Es ist eine Kombination aus 3 Desserten, die ganz per Zufall auf der Tageskarte vom Mittwoch, Donnerstag und Freitag stehen.<br>Waschen ist nun auch angesagt, und es gibt wieder einiges zu tun. Leider etwas zu viel f\u00fcr mein Handgelenk, das schmerzt nun.<\/p>\n\n\n\n<p>72km<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gut gefr\u00fchst\u00fcckt (aber mit nicht so gutem Kaffee) fahren wir dem Veloweg entlang dem Seende entgegen. Der Weg geht mal hoch und mal runter, mal durch den Wald und mal durch Wiesen. 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