Category: Travel

  • Diana bestellt Curry

    Direkt nach dem Frühstück gehen wir zum Steg zum schnorcheln. Strömung gibt es nun weniger. Die Flossen habe ich auch dabei. So kann ich Diana etwas gegen die Strömung ziehen, dann lassen wir uns aber treiben. Die Strömung bringt uns über dem Unterwasserabgrund am Steg vorbei und danach in einen Kanal, wo die Strömung kleiner wird und wir an Land kommen. Wir sehen viele Fisch und sogar einen Haifisch.
    Beim 1. Mal hat Diana noch ein wenig Angst, aber die ist schnell verflogen und beim 2. Mal ist sie entspannt und geniesst es richtig.
    Während ich die Haare wasche, entspannt Diana sich am Bikinistrand. Ich komme auch und das Restaurant von gestern hat dort einen Bestellstand. Diana bestellt das 1. Mal in ihrem Leben Curry, Fischcurry. Ich ein Butterpouletbrüstchen. Lustigerweise war meins etwas scharf, aber Dianas Curry gar nicht und sie mochte es.
    Da ich heute Abend noch tauchen gehen will um 18:00, haben wir einem Restaurant schon gestern gesagt, dass wir heute um 17:00 Fisch essen möchten. Der soll aber noch 30min dauern, reicht aber wenn sie pünktlich sind. Das sage ich dem Chef auch: 30min sind OK, aber nicht mehr: ich muss dann gehen.
    Nach 40min bringen sie 2 kleine und einen grossen Fisch, der nicht ganz durch ist. Wir essen ganz schnell die kleinen Fische, ich habe ja nur noch 10min. Den grossen bringe ich in die Küche und sage, sie sollen ihn in 2h nochmals ganz durchgrillieren, dann kommen wir wieder.
    Der Nachttauchgang beim Steg war auch spannend, wir haben Tintenfische, Moränen, Ammenhaie, riesige Stachelrochen und viele Fiache gesehen. Die meiste Zeit sind wir im weniger als 1m tiefen Wasser, eigentlich hätte ich auch einfach schnorcheln gehen können.
    Mein Zeitplan geht genau auf und 2h später bin ich zurück. Diana hat ganz lieb auf mich gewartet und ist wieder so hungrig, dass sie den Fisch fast alleine isst.

  • Tauchen

    Für heute habe ich einen Tauchmorgen organisiert. Um 9:00 bin ich beim Tauchcenter. Alles ist schon bereit um aufs Boot zu hüpfen und zum Bananenriff zu fahren. Den Namen hat’s nicht wegen Unterwasserbananen, sondern wegen der Form. Die Unterwasserwelt ist sehr schön, aber nicht so richtig farbig wie in der Karibik. Wir sehen einen kleinen Haifisch. Leider habe ich die grössere Unterwasserkamera vergessen und die GoPro wurde nicht geladen, also muss ich mit 37% Akku auskommen für 2 Tauchgänge.
    Das 2. Riff ist auch sehr spannend.
    Nach dem Tauchen gehe ich zu Diana an den Bikinistrand.
    Zum Abendessen bestellt Diana Tintenfisch und da ich Tintenfisch nicht mag, bestelle ich Curry, was Diana nicht mag weil sie nichts scharfes mag. Nach 30min kommt mein Poulet Curry, und trotz grossem Hunger kein Tintenfisch. Da das Curry für mich nicht scharf ist, biete ich Diana an. Zu unserem Erstaunen mag sie es, zum Glück bin ich weniger hungrig. 30min später kommt auch ihr Tintenfisch, für den noch genug Hunger übrig ist.
    In der Nacht wollen wir beim Steg schnorcheln gehen, aber die Strömung ist zu gross. Ich habe die Flossen nicht mitgenommen und nur mit schwimmen ist es uns zu heikel.

  • Feiertag

    Der Fastenmonat ist nun offiziell vorbei und ab heute darf wieder bei Tageslicht getrunken und gegessen werden. Der Vormittag ist Sonntag und alles ist zu, also gehen wir zum Bikinistrand liegen und schnorcheln.
    Am Nachmittag sollten die Restaurants öffnen, eins, so sagt man uns, um 13:00. Bis dann wird gebetet, und erst um 13:15 kommt jemand um uns zu sagen, dass es um 13:30 öffnet. Etwa eine Stunde später haben wir dann das Essen.
    Auch am Abend lassen sie sich fast eine Stunde Zeit.
    Wir wollen noch zusammen schnorcheln gehen beim Steg, aber der Wind ist sehr stark und zu kalt.

  • Letzter Ramadan Tag

    Wir kaufen zum Mittagessen eine Papaya und gehen an den Bikinistrand zum schwimmen und schnorcheln. Hier stört es niemanden wenn wir so ganz sichtbar essen.
    Die Insel ist wie auf einem Tafelberg unterwasser, rinsum ist es nicht tief, aber etws nach 50m geht es steil runter. Dort sind auch die Fische und Korallen am spannendsten. Wir sehen auch eine Schildkröte.
    Auf den Sonnenuntergang haben wir einen Tisch am Strand reserviert und je einen grillierten Fisch bestellt. Das klappt wunderbar, ausser dass Diana von all den Fischen beim Steg so fasziniert ist, dass sie den Fisch auf ihrem Teller fast vergisst.
    Es gibt Riffhaie, Ammenhaie, Stachelrochen und viele, kleine Fische beim Steg.

  • Fähren

    Die Fähre fährt um 8:00, und wir sind 20min früher da um noch ein Billet zu bekommen. Wir sind zwar nach etwa 30 anderen Personen da, aber noch vor der Verkäuferin.
    Sie ist zum Glück schnell und wir schaffen es alle.
    Die Fähre ist die perfekte Gelegenheit zum Blog schreiben, was ich jetzt in den über 4h mache. Mühsam ist nur, dass niemand was essen oder trinken darf wegen dem Fastenmonat.
    Einman müssen wir umsteigen und schon sind wir auf der richtigen Insel.
    Wir werden sogar abgeholt vom Besitzer. Sie haben das Bett richtig schön mit Blüten und Palmwedeln dekotiert.
    Etwas versteckt können wir schon im Restaurant essen.
    Wir besuchen den Bikinistrand, der einzige Ort wo Frauen auch im Bikini rumlaufen und schwimmen dürfen. Der Sand ist fast weiss und das Wasser türkis, klar und über 30°C warm.
    Das Abendessen wird etwas schwieriger: zum Sonnenuntergang müssen alle beten und danach sind die Einheimischen sehr hungrig und dürfen endlich essen. Wir finden aber eins, welches nicht am Strand ist und daher die Küche noch nicht beschäftigt. Während ich essenstechnisch eher weniger experimentierfreudig bin als Diana, ist es hier speziell: ich kann scharf essen, sie aber fast nicht. Also bestellt sie etwas sicher nicht scharfes und ich Kottu, also etwas, was sie möchte aber scharf sein könnte. Alles ist gut und nichts scharf.

  • Champagner zum Frühstück

    Gestern Abend haben sie und soch eine Torte und eine Flasche Champagner gebracht zu unserem Jahrestag. Wir waren aber satt und wollten nur noch schlafen, also haben wir beides in den Kühlschrank gestellt.
    Also frühstücken wir nun mit Champagner und der Torte. Beides schaffen wir aber nicht ganz, und so bekommen Einsiedlerkrebse noch etwas Torte. Wir fahren heute weiter im die Hauptstadt, und da wollen wir auch nicht betrunken sein. Die Malediven sind islamisch und zusätzlich ist jetzt noch Ramadan, der Fastenmonat.
    Nach dem richtigen Frühstück checken wir aus und lassen uns wieder zum Flughafen bringen.
    Das nächste Hotel holt uns da mit dem Auto ab.
    Die Hauptstadt ist auf einer Insel mit weniger als 2km Durchmesser. Diese riesigen Distanzen kann man nicht mehr zu Fuss bewältigen, also sind die Strassen voll mit Scootern. Meine Idee ist es, einfach langsam über die Strasse zu laufen auf dem Fussgängerstreifen, dann fahren die Scooter einfach nebendurch.
    Auf einem Markt kaufen wir Früchte und gehen dann zur anderen Seite der Insel. Um 18:20 bei Sonnenuntergang gibt es keinen Verkehr mehr, alle sind jetzt am essen.
    Wir geniessen noch den Sonnenuntergang und essen dann die Früchte im Hotelzimmer.

  • Krabbenparty

    Nach etwa 12h Schlaf, welchen mir nach der fliegenden Freinacht auch dringend gebraucht haben, gehen wir nach dem Frühstück schnorcheln vor dem Zimmer. Es hat ein Korallenriff, welches zwar nicht farbig ist, aber dafür viele, kleine Fische hat. Den Bauch musste ich immer wieder einziehen, so seicht ist das Wasser. Dann liegen wir gemütlich am Pool.
    Da Diana dem Hotel geschrieben hat, dass wir den Jahrestag unseres Kennenlernens haben (was auch in Etwa stimmt), haben sie unser Bett schön dekoriert.
    Zum Abendessen buggieren wir auf die andere Insel und gehen in ein schön mit Lichtern dekoriertes Ressort. Da gönnen wir uns ein Buffet. Normalerweise muss man alles reservieren, aber es hat genug Platz: die Tische direkt am Strand werden gar nicht besetzt, alle drängen sich an die neben dem Buffet. Das Essen ist sehr gut, aber vieles ist für Diana zu scharf. Sie konzentriert sich auf die Krabben.
    Beim zurückspazieren kommt die Flut und die Krabben sind am Strand aktiv. Eine grosse Krabbe gräbt ein Loch und viele kleinere versuchen es zu stehlen. Alle tanzen ums Loch rum bis die Wellen kommen, dann hauen alle ab und die Party ist vorbei.
    Unter der Brücke ist dann noch eine Fischparty: das Licht zieht Plankton an und damit viele Fische, sogar Haifische.

  • Landung

    Der Flug selbst ist knapp 1h zu spät wegen dem späten Abflug. Die 1h Umweg sind schon eingerechnet.
    Direkt beim Ausgang werden wir abgeholt und aufs Schiff zur Hard Rock Ressort Insel gebracht. Wir können das Zimmer schon am Mittag beziehen, es ist direkt am Meer. Eigebtlich sind es 3 Inseln, die mit Brücken vereint sind. Es gibt eine App, mit der man einen “Buggy”, also ein Golfwägeli bestellen kann und noch vieles mehr. Man kann auch überall auf der Insel essen und in andere Ressorts gehen.
    Wir gehen natürlich gleich ins 30° warme Wasser schwimmen und dann Essen. Unter dem Sonnenschirm werden wir fast grilliert, die Luft ist über 30°C mit 70% Luftfeuchtigkeit. Zusätzlich ist der Sonnenschirm in der prallen Mittagssonne so heiss, dass er selbst viel Wärme abstrahlt.
    Gegen Abend buggieren wir auf die Marina Insel um Japanisch zu essen und dann früh ins Bett zu gehen.
    Davor aber schauen bei der Party an unserem Strand zu, welche die Eimsiedlerkeebse veranstalten.

  • Rückflug

    Zum Glück haben wir genug Zeit für die Fahrt an den Flughafen gerechnet: Das Auto sitzt im Stau, aber der Fahrer kennt sich aus und kann ihn recht gut umfahren.

    Der Flug über die Alpen ist genial, die Fernsicht ist über hunderte Kilometer und wir erkennen sogar den Mont Blanc. Über der Deutschschweiz liegt dafür eine dicke Debeldecke, die sogar die Emmentaler Hügel bedeckt.

    Wir landen pünktlich und erwischen auch gleich einen Zug nach Zug.

  • Hafenrundfahrt

    Da der Kaffee im Hotel nicht trinkbar ist, brauchen wir schnellstmöglich guten Stoff für Diana. Wir gehen zum Fährhafen und finden Kaffee direkt am Meer. Etwas kleines zum Essen bestellen wir auch noch als der Regen anfängt.
    Und es regnet und regnet. Als es kurz aufhört wollen wir weiter, sind aber zu langsam. Es regnet wieder, die Strasse ist schon überflutet und die Autos stauen sich.
    Endlich lässt es nach, damit wir zum Shopping Center kommen. Diana geht shoppen und ich warte. Das machen wir solange bis der Regen aufhört. Ein paar Kleider später scheint die Sonne und wir erwischen ein Boot für eine Hafenrundfahrt.
    Es ist ganz Spannend die Städte aus einer anderen Perspektive zu sehen. Die vielen Mauern und Verteidigungsanlagen zeugen von einer Geschichte der Eroberungen und Kriegen. Erst am 1979 ist Malta unter eigener Regierung, die letzten Besatzer waren die Briten.
    Der Hunger treibt uns wieder zurück ins Restaurant wo wir schon am Mittag waren. Der Pizzaofen ist nun bereit und alles überschwemmt. Stört aber nicht weiter. Für Diana gibt es einen kleinen Fisch und 1/4 Pizza, für mich gibt es 3/4 Pizza.
    Wir spazieren noch gemütlich zurück, ich gehe schonmal packen während Diana sich vom Meer mit einem grossen Spaziergang verabschiedet