Heute wollen wir den Luganersee geniessen und fahren nach dem Frühstück los nach Melide. Die Strasse ist sehr mühsam wegen den vielen Autos und wenig Platz, aber wir sind zum Glück schnell durch.
Bei Swiss Miniature ist heute der erste Maskenfreie Tag. Uns interessiert das aber nicht, denn das Wetter ist zu schön und es hat zu viele Leute. Wir fahen über die Brücke weiter dem See entlang um bei einem Metzger Halt zu machen, wir wollen ja noch Souveniers nachhause bringen. Leider finden wir das Fleisch, welches uns beim letzten Tessinaufenthalt so begeistert hat, nicht.
So ganz schweizerisch ist der See aber nicht: eine Umrundung führt auch durch Italien. Ich erinnere mich an eine 24h Regel und auf gut Glück fahren wir an die Grenze. Dort ist effektiv ein Schild, das besagt (soweit wir das verstehen), dass wir Italien innerhalb von 24h durchqueren können. So viel Zeit brauchen wir aber nicht.
Seit langem sind wir wieder zusammen im Ausland! Wir fahren dem See entlang weiter durch schöne Ortschaften und schiessen fleissig Fotos. Ein Lieferwagen verkauft am Strassenrand Früchte, was wir uns nicht entgehen lassen wollen. Die Kirschen sehen gut aus und wir kaufen eine Kiste. Die kostet 30 Franken und hat mindestens 5kg Kirschen drin. Das sollte aber kein Problem für uns beide sein und in der nächsten Ortschaft machen wir am See halt und essen. Die Kiste ist nun etwas weniger voll und so fallen sie weniger aus der Kiste ins Velokörbchen.
Es ist nun schon Nachmittag und ich habe Lust auf etwas anderes als nur Kirschen, so halten wir bei einer Pizzeria an. Leider ist schon alles zu, aber Diana kann zumindest auf die Toilette.
Also fahren wir weiter und essen Kirschen. An einer Stelle sind wir nur wenige Meter von der Schweiz entfernt und nur durch einen Kanal getrennt.
Während niemand da war beim Grenzübertritt nach Italien, kontrollieren die schweizer Grenzbeamte nun die Autos. Wir schleichen uns nebendran ganz langsam durch und sind wieder in der Schweiz.
Kirschen essen wir etwas weiter dem See entlang an einem schönen Badeplatz mit Bänkli, WC, Dusche und einer hübschen Entenfamilie. Beide gehen hier schwimmen. Aber Kirschen habe ich nun genug gehabt für heute, mein Bauch meldet nun, dass er mehr Abwechslung braucht.
Ein Velofahrverbot heisst ja nur, das man das Velo stossen muss, was wir jetzt auch machen. Wir wollen ja schön dem See entlang fahren. Die Treppen sind aber schon etwas mühsam, aber da trage ich die Velos halt.
Auf Velowegen fahren wir dem See entlang weiter und machen in einem Coop und Migros halt. Auch hier finden wir das Trockenfleisch nicht. Ich nehme aber etwas Salami als Abwechslung zu den Kirschen. Diese haben nun meinen Magen noch ein Bisschen mehr durcheinander gebracht, aber nach dem WC beruhigt er sich wieder.
Wir fahren nun weiter dem See entlang und geniessen die Aussicht. Bei Morcote habe ich schon recht Hunger, aber Diana noch nicht. Ihr Magen beschwehrt sich nun auch über die Kirschenflut. Ein Spaziergang durch die engen Gässchen hilft aber, dass auch bei ihr der Appetit kommt.
68km
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