Mdina

Diana macht eine Weiterbildung und ich verdrücke mich schon recht früh. Es gibt einen direkten Bus vom Hotel nach Mdina. Wegen einer offenbar sehr grossen Beerdigung sperrt die Polizei die Strasse und macht einen Srau unter den Bussen, die eben nicht ausweichen können. Mit etwas Verspätung kommt der Bus doch und ich schaffe es in den hinteren, nicht so vollen Teil. Der Bus kurvt noch lange durch den Stau, teilweise auch im Kreis. Nach etwa einer Stunde bin ich deshalb kaum weiter als 1km vom Hotel weg. Ab hier geht es immerhin schneller, und die restlichen 9km Luftlinie schafft er in weniger als 1h. Ich schreibe unterdessen den Blog der letzten Tage.
Mdina ist eine ganz hübsche, alte Stadt. Sie ist sogar relativ autofrei, nur in jeder 2. Gasse kommt eins. Die Aussicht gefällt mir am besten.
Ich esse mal eine Pizza und schaue dann noch die Stadt nebendran an, Rabat.
Da am Samstag das Museum mit der grossen Kanone offen ist, nehme ich ein Uber und bin in 30min dort.
Das Fort ist noch einigermassen eingerichtet und die 100 Tonnen schwere Schwarzpulverkanone gut erhalten. Man kann sogar ein altes Gewehr mit Platzpatronen schiessen.
Da ich nun in der Nähe von Burgu bin, schaue ich das Fest dort noch ein wenig an und esse was. Es gibt Live-Musik und die Gassen sind mit Kerzen ausgeleuchtet.
Allzu lange möchte ich aber nicht bleiben, Diana war noch nicht genug fit für einen so weiten Weg hierher. Zuerst mit einem kleinen Boot nach Valletta, dann Valletta zur anderen Seite durchqueren, die Fähre nach Silema nehmen und dann noch ein Spaziergang zu Diana.

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