Da es diese Ostern nur einen schönen Tag gibt, entschliesse ich mich für eine eintägige Velotour anstatt der mehrtägigen Motorradtour durch Südfrankreich.
Als Strecke muss diesmal der Rhein herhalten: Von Konstanz nach Schaffhausen. Die Bahnreise dauert mit 2h doch recht lange, aber um 11:00 bin ich in Konstanz und fahre den Radwegen entlang mit der Insel Reichenau als Ziel. Die deutschen Radwege sind doch eher gewöhnungsbedürftig und gehen kreuz und quer durch die Stadt, so dass ich das Gefühl habe, dass ich die doppelte Distanz fahre als der Strasse entlang. Auch dünkt es mich, dass die Radwege hier sind damit die Autos die Strassen für sich haben und nicht damit man mit dem Velo schnell und sicher vorwärts kommt.
Nach einigen Irrwegen finde ich auf die Insel und fahre dem rechten Ufer entlang durch die Wohnquartiere. Für ein Naturschutzgebiet ist die Insel doch ziemlich stark verbaut. Aber das hat auch sein gutes: mitten in einem Wohnquartier ist ein frisch eröffnetes Café, welches auch frischen Fisch aus dem See serviert. Und so ein Felchenfillet tut schon gut.
Von der Insel weg wollte ich eigentlich mit dem Schiff aber irgendwie verpasse ich die Anlegestelle. Also fahre ich nochmals zurück, diesmal mit Gegenwind, und gehe über die Brücke. Von da an gehts mit Rückenwind vorwärts und ich kann teilweise 30km/h halten. Die schweizer Velowege sind definitiv besser gekennzeichnet als die deutschen. Meistens gehen sie dem Hügel entlang mit recht guter Aussicht. Es ist nur schade, dass die Bäume noch nicht ausgeschlagen haben und die Landschaft ziemlich tot wirkt. Bei Pausen merke ich auch, dass es immer noch Winter ist: Der Wind bläst recht kalt.
Nach einer Weile geht der Veloweg runter ins Tal, nahe dem Rhein. Das Ziel ist der Rheinfall, nur habe ich nicht viel Zeit den zu sehen: ich habe in Schaffhausen zum Essen abgemacht. Das nächste Mal plane ich mehr Zeit ein!
Nach einem Bier und einer Pizza gehts mit dem Zug wieder retour.
Leave a Reply