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  • Rückflug

    Zum Glück haben wir genug Zeit für die Fahrt an den Flughafen gerechnet: Das Auto sitzt im Stau, aber der Fahrer kennt sich aus und kann ihn recht gut umfahren.

    Der Flug über die Alpen ist genial, die Fernsicht ist über hunderte Kilometer und wir erkennen sogar den Mont Blanc. Über der Deutschschweiz liegt dafür eine dicke Debeldecke, die sogar die Emmentaler Hügel bedeckt.

    Wir landen pünktlich und erwischen auch gleich einen Zug nach Zug.

  • Hafenrundfahrt

    Da der Kaffee im Hotel nicht trinkbar ist, brauchen wir schnellstmöglich guten Stoff für Diana. Wir gehen zum Fährhafen und finden Kaffee direkt am Meer. Etwas kleines zum Essen bestellen wir auch noch als der Regen anfängt.
    Und es regnet und regnet. Als es kurz aufhört wollen wir weiter, sind aber zu langsam. Es regnet wieder, die Strasse ist schon überflutet und die Autos stauen sich.
    Endlich lässt es nach, damit wir zum Shopping Center kommen. Diana geht shoppen und ich warte. Das machen wir solange bis der Regen aufhört. Ein paar Kleider später scheint die Sonne und wir erwischen ein Boot für eine Hafenrundfahrt.
    Es ist ganz Spannend die Städte aus einer anderen Perspektive zu sehen. Die vielen Mauern und Verteidigungsanlagen zeugen von einer Geschichte der Eroberungen und Kriegen. Erst am 1979 ist Malta unter eigener Regierung, die letzten Besatzer waren die Briten.
    Der Hunger treibt uns wieder zurück ins Restaurant wo wir schon am Mittag waren. Der Pizzaofen ist nun bereit und alles überschwemmt. Stört aber nicht weiter. Für Diana gibt es einen kleinen Fisch und 1/4 Pizza, für mich gibt es 3/4 Pizza.
    Wir spazieren noch gemütlich zurück, ich gehe schonmal packen während Diana sich vom Meer mit einem grossen Spaziergang verabschiedet

  • Chinesischer Garten

    Diana ist nun wieder recht fit. Ich habe mich zwar bei ihr angesteckt, aber bei mir ist es viel weniger schlimm, nur die Nase läuft, aber kein Fieber und auch dem Hals geht gut.
    Wir fahren mit Bus und Fähre nache Valletta und erkundigen alles: ein Kaffee, die Stadtmauer, einige Plätze, den Regen, das Hard Rock Kaffee, den Regen, ein Restaurant, die Sonne, die Aussicht und nehmen dann einen direkten Bus nach Santa Lucia. Dort soll es auch ein Fest geben, aber zuerst schauen wir den Chinesischen Garten an. Er besteht aus zwei Teilen: einem Alten und einem Neuen. Der Alte ist sehr schön und Traditionell, aber am verfallen. Das Wasser im Teich ist giftgrün von Algen. Der Neue Teil sieht eher lieblos aus, alles wurde aus Metall geschweisst. Das Geld hätten sie besser in die Restaurierung des alten Teils gesteckt.
    Leider haben wir das falsche Santa Lucia besucht: das Fest ist auf der Nachbarinsel. So nehmen wir den nächsten Bus nach Valletta und suchen dort ein kleines Restaurant, es gibt Hase für Diana (ist Tradition hier) und Schweinsmedaillon für mich.
    Wir schauen noch die Gässchen an und fahren dann mit Fähre und Bus zurück.

  • Mdina

    Diana macht eine Weiterbildung und ich verdrücke mich schon recht früh. Es gibt einen direkten Bus vom Hotel nach Mdina. Wegen einer offenbar sehr grossen Beerdigung sperrt die Polizei die Strasse und macht einen Srau unter den Bussen, die eben nicht ausweichen können. Mit etwas Verspätung kommt der Bus doch und ich schaffe es in den hinteren, nicht so vollen Teil. Der Bus kurvt noch lange durch den Stau, teilweise auch im Kreis. Nach etwa einer Stunde bin ich deshalb kaum weiter als 1km vom Hotel weg. Ab hier geht es immerhin schneller, und die restlichen 9km Luftlinie schafft er in weniger als 1h. Ich schreibe unterdessen den Blog der letzten Tage.
    Mdina ist eine ganz hübsche, alte Stadt. Sie ist sogar relativ autofrei, nur in jeder 2. Gasse kommt eins. Die Aussicht gefällt mir am besten.
    Ich esse mal eine Pizza und schaue dann noch die Stadt nebendran an, Rabat.
    Da am Samstag das Museum mit der grossen Kanone offen ist, nehme ich ein Uber und bin in 30min dort.
    Das Fort ist noch einigermassen eingerichtet und die 100 Tonnen schwere Schwarzpulverkanone gut erhalten. Man kann sogar ein altes Gewehr mit Platzpatronen schiessen.
    Da ich nun in der Nähe von Burgu bin, schaue ich das Fest dort noch ein wenig an und esse was. Es gibt Live-Musik und die Gassen sind mit Kerzen ausgeleuchtet.
    Allzu lange möchte ich aber nicht bleiben, Diana war noch nicht genug fit für einen so weiten Weg hierher. Zuerst mit einem kleinen Boot nach Valletta, dann Valletta zur anderen Seite durchqueren, die Fähre nach Silema nehmen und dann noch ein Spaziergang zu Diana.

  • Schwimmen

    Diana geht es nun wieder besser, das Fieber ist weg. Sie ist aber immer noch recht schwach, also gehen wir an den Strand direkt vor dem Hotel wo sie Sonne und Energie tanken kann.
    Ich gehe in der Bucht schnorcheln. Das Wasser ist angenehm, aber ausser ein paar Fischen gibt es nicht viel zu sehen.
    Wir spazieren noch ein wenig dem Meer entlang und ziehen uns dann wieder zurück.

  • Museen

    Die Medikamente haben etwas geholfen und Diana hat weniger Fieber, wir gehen kurz an den Strand und dann geht sie lieber wieder ins Bett.
    Ich gehe direkt zur Fähre nach Valletta und rüber um das Zentrum anzuschauen. Bei der grossen Geschichte der Insel erhoffe ich mir viele, spannende Sachen im Historischen Museum, werde aber enttäuscht: es ist sehr klein und ausser viel Text und ein paar Scherben hat’s kaum was.
    Am Ende von Valletta ist eine grosse Festung, welche auch das Kriegsmuseum ist. Bei den vielen Kriegen hier gibt es sicher viele, spannende Sachen. Nur werde ich auch hier enttäuscht: es ist das erste Mal für mich, dass ich in einem Museum aufpassen muss, dass ich nicht von Autos überfahren werde: die fahren hier überall rum in der Festung.
    Die Festung selbst ist leergeräumt, man kann nur noch erahnen was wo gewesen wäre. Im England haben sie zumindest ein Geschützturm jeweils in den Originalzustand versetzt.
    Ein Museum ist es auch, aber insbesondere Sachen vor dem ersten Weltkrieg gibt es kaum. Auch der Rest ist in anderen Museen viel spannender.
    Ich bringe Diana wieder eine Hünersuppe und esse dann eine Pizza beim Hotel, die ist sehr fein!

  • Stadtspaziergang

    Diana hat einen kratzigen Hals und möchte lieber nicht weit gehen, also gehe ich alleine los. Immer der Küste entlang in Richtung Zentrum. Da ich auf die ganz andere Seite möchte, gehe ich in Valletta zur Fähre und nehme ein klassisches Wassertaxi zu den 3 Städten. Auch hier ist alles mit Festungen übersäht, man sieht, dass Malta im der Vergangenheit stratiisch sehr wichtig war.
    Ich möchte zur Festung mit der grössten Kanone, nur hätte ich besser zuerst die Öffnungszeiten prüfen sollen. Sie ist leider zu, aber durchs Gitter kann ich die Kanone trotzdem sehen.
    Diana geht es schlechter und sie möchte lieber nicht mehr aus dem Zimmer zum Essen holen. Ich mache mich gleich auf den Weg und schaffe die 5km Luftlinie im weniger als 2h mit dem Bus. Der Verkehr hier ist schrecklich: meiner Theorie nach gibt es 50% mehr Autos als Parkplätze, und da die Parkplätze nur der linke und rechte Strassenrand sind, sind alle Strassen immer zu 100% voll und 1/3 der Autos müssen rumfahren bis sie irgendwo ein Parkplatz finden. Für irgend etwas anderes wie Velos oder gar Fussgänger gibt es absolut keinen Platz.
    Die Busse sind für Anwohner gratis, sie fahren aber nur alle 30min, sind häufig extrem überfüllt und stecken auch nur im Stau.
    Das Restaurant vor dem Hotel hat zum Glück eine Hünersuppe, soeine bringe ich Diana nun.

  • In die grosse Stadt

    Mit eienm Uber fahren wir zum nächsten Hotel. Der Fahrer ist sehr nett und sagt uns auch gleich was spannend zum anschauen ist. Und wo wieder ein Fest ist.
    Angekommen spazieren wir der Küste entlang und grniessen die Meeresluft. Die Stadt besteht aus ganz vielen Buchten und man kann sehr weit der Küste entlang spazieren ohne weit weg zu kommen.

  • Klippenwanderung

    Wir nehmen einen Bus in die nächste Ortschaft an der Küste. Die ist ein bekamntes und touristisches Fischerdörfli. Wähend Diana telefoniert erkundige ich die Gegend und finde ein schönes Restaurant am Meer.
    Dann wandern wir los den Hügel rauf hinter dem Kraftwerk und dann runter zu St. Peter’s pool, wo die Touristen fleissig ins Meer springen.
    Wir gehen der Küste entlang weiter und geniessen die wunderschöne Aussicht auf die Klippen. Der Weg ist nicht immer einfach zu finden, aber grundsättlich derjenige, welcher nicht mit Verbotsschilden zu ist.
    Doch recht müde schaffen wir es zurück ohne vom Wind weggeblasen zu werden

  • Schnorcheln

    Da es langsam windig wird heute, gehen wir direkt nach dem Frühstück schwimmen und schnorcheln. Zu sehen gibt es eigentlich nur Fische, die dafür in kleinen Schwärmen. Das Wasser ist recht klar.
    Dann gehen wir wieder in die Stadt und diesmal um die nächste Halbinsel rum. Salzgewinnung war eine grosse Tradition, sie haben überall kleine Becken im den Stein gehauen um Salzwasser zu trocknen. Die Küste ist allgemein fast nur Fels, es gibt nur ganz wenige Sandstrände.
    Auch sehr auffällig sind die Steinmauern, die jedes Feld umgeben. Und die ‘Privat, kein Durchgang” Schilder, die alles zukleistern. In Malta mag man offenbar die Privatsphäre ums Haus und im Feld sehr.
    Alte Festungen hat es auch zur Genüge, alle 2km oder so steht eine.
    Über den Hügel gehen wir wirder zurück in die Stadt. Um diese Zeit hat gestern das Feuerwerk begonnen, wir hören und sehen aber nichts. Erst als wir hungrig runtergehen starten sie mit Böllern und beim Essen im selben Restaurant sehen wir dann wirder ein Bisschen im der Ferne.
    Zurück im Hotel sehen wir ein anderes Feuerwerk in der Ferne.