Stechtag

Da Diana am Morgen kleine Stiche am Arm entdeckt hat, waschen wir heute die Bettwäsche heiss und frieren die Kissen ein, damit alles, was sich drin verkrochen hat, auch erfroren oder gekocht wird. Heiss waschen ist nicht ganz einfach wenn die Waschmaschine das einfachste Modell überhaupt ist:

  • Wäsche von oben einfüllen
  • Wasser im Kochtopf erhitzen und einfüllen
  • Heisses Wasser aus dem Wasserhahn mit dem Kochtopf in die Maschine füllen
  • Waschmittel dazugeben
  • Deckel schliessen
  • Knotmaschine einschalten (Hauptsächlich macht sie Knoten in die Wäsche, als Nebeneffekt ist sie aber auch sauberer)
  • Warten bis sie fertig ist
  • Heisses Wasser halb ablassen
  • Kaltes Wasser dazugeben, damit die Wäsche angefasst werden kann
  • Wäsche entknoten und in die separate Zentrifuge geben
  • Zentrifuge einschlten (Der Waschmaschinenteil muss noch voll Wasser sein, sonst hüpft das ganze Ding durch die Gegend)
  • Wenn die Zentrifuge nicht rund läuft, ausschalten, Wäsche umverteilen, nochmals einschalten
  • Wenn die Zentrifuge entlich auf der Drehzahl ist: Wasser ablassen und klares Wasser in den Waschteil füllen
  • Wenn die Zentrifuge fertig ist: Wäsche ins klare Wasser geben zum spühlen
  • Knotvorgang starten
  • Wenn feritig: Wäsche in die Zentrifuge geben und solange neu reintun bis die Zentrifuge auf maximaler Drehzahl ist
  • Wasser ablassen und neues einfüllen für die nächste Wäsche
  • Wenn die Zentrifuge fertig ist, kann die Wäsche aufgehängt werden.

Handwäsche ist hier nur wenig aufwändiger, nur die Zentrifuge fehlt dort. Im Gegensatz dazu eine schweizer Waschmaschine:

  • Wäsche, Waschpulver und wasauchimmer einfüllen
  • 95° wählen und 90min später wieder kommen

Eigentlich waschen wir am Morgen, damit die Wäsche von der Sonne beschienen wird am Morgen, doch die Wolken werden immer dunkler, bis es anfängt zu regenen. Zum Glück ist die Wäsche unter dem Vordach und wird nicht nass.
Während ich wasche, macht Diana mit den übrig gebliebenen Kartoffeln eine spanische Omlette zum Frühstück.
Der Regen ist schnell vorbei und wir machen uns auf zum Strand um nach Tabor zu gehen. Obwohl es geregnet hat, ist selbst der nasse Sand sehr heiss heute.
Wir gehen ins Hotel wo wir schon mal waren und schauen dort ein anderes Zimmer an. Wir möchten wieder nach Tambor ziehen.
Beim Kanadier auf dem Bänkli ist es sehr tüppig, und auch die obersten 30cm des fast wellenfreien Meers sind sicher etwa 33°. Wir fragen uns, was heute anders ist, und kommen darauf, dass es windstill ist.
Das Restaurant ist heute wieder geöffnet, und das müssen wir ausnutzen. Beide bestellen Fisch. Ein leichter Wind zieht auf, doch beim aufstehen merkt Diana, dass sie auf ihrer Windschattenseite komplett von Mücken verstochen wurde. Bis jetzt kamen die Mücken nur am Abend, doch mit dem Regen sind auch agressivere Biester gekommen. Meine Haare an Armen und Beinen schützen mich zum Glück recht gut.
Wieder auf dem Bänkli werden wir attakiert, da geht Diana lieber schwimmen. Doch auch da ist sie von lästigen Viechern nicht sicher: irgend etwas sticht sie wie eine Brennessel. Wir packen also lieber, denn der Mückenspray hilft auch nicht so, und gehen heim. Am Strand entlang gibt es zum Glück keine Mücken.
Zuhause warten noch Reste von gestern zum Abendessen.

Comments

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *