Wieder an die Wärme

Das Frühstück ist mit Abstand das Beste bis jetzt: mit Rührei, Bündnerfleisch, Erdbeeren, Heidelbeeren und vielem mehr. Da essen wir uns erstmal satt. Dann braucht mein Handgelenk leider einen Verband, es schmerzt immer noch und es möchte nun geschont werden. Die Apotheke ist gleich nebenan und vor dem Packen verbindet Diana die Hand professionell.
Nun lassen wir die vollbepackten Velos erstmal im Hotel und schauen die Stadt an. Das Schloss ist so schön, das Diana damit von allen Seiten fotografiert werden möchte. Dann gehen wir zum See runter um gemütlich dem Ufer entlang zu spazieren. Hier kommen wir durch ein ganz kleines Fischerdörfchen bis wir wie gerufen auf eine Badi mit Kaffee treffen. Hier wird Diana zuerst mit gutem Kaffee verwöhnt (der hier gar nicht so selbstverständlich ist) und dann kann sie auch noch baden gehen im nicht so warmen Wasser.
Das Essen im asiatischen Restaurant hat Diana so gefallen, dass sie wieder dort essen möchte. Nur ist Montag und es ist geschlossen. Dann gehen wir halt zum Seerestaurant Fisch essen. Beide nehmen etwas mit Thon und sind überrascht, dass frischer Thunfisch gebraten wurde und eben nichts aus der Büchse kam. Da wir auch eher spät dran sind, haben wir einen Tisch direkt am See erwischt. Manchmal ist es ganz gut wenn ein Ort geschlossen ist, dann findet man was noch besseres.
Wir schauen noch ein wenig die Altstadt an und holen dann die Velos. Das Wetter ist nur noch heute schön hier, dann kommt mehr Regen. Deshalb fahren wir nun ganz lange Zug, über Luzern ins Tessin. Das geht zum Glück nur mit 2 Zügen und einmal umsteigen. Im ersten Zug reservieren wir schonmal ein Hotel, dann müssen wir nicht lange suchen.
Umsteigen geht gut und die reservierten Veloplätze sind genau da wo erwartet. Wir gehen aber dann weiter ins Restaurant zum Abendessen. Leider ist Hörndli mit Gehacktem ausgegangen, aber wir teilen uns Ravioli und eine kalte Platte.
Beim Aussteigen müssen wir schnell sein, denn die Velos wollen abgehängt und rausgestellt werden mit Gepäck bevor der Zug weiterfährt. Auch das klappt wunderbar.
Das Hotel ist direkt beim Bahnhof und wir checken schnell ein. Nur leider wartet für Diana ein beissender Geruch im Zimmer: Das Waschmittel enthält anscheinend dieselbe Chemikalie, die Diana schon am Dienstag zuvor eine Allergie ausgelöst hat. Sie sperrt die Duvets in den Schrank und wir besorgen viele Wolldecken um die Laken abzudecken. So kann sie den Geruch nicht mehr riechen.
Bellinzona ist bei Nacht besonders schön, wir machen einen Spaziergang durch die Strassen und finden sogar eine gunkle Gasse zum Schloss hoch, wo wir die Aussicht auf die anderen Schlösser geniessen, die auch so schön beleuchtet sind.
Der Verband an der Hand hilft sehr gut und es hat nichts mehr weh getan, obwohl ich ab und zu Velos rumtragen musste.
400km(Zug)

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