Das Frühstück war sehr Grosszügig und ich konnte mich richtig sattessen. Danach gieng es weiter der Küste entlang vorbei an von Müll übersähten Stränden und auf endlich mal wieder richtig schöne Strassen! Für kurze Zeit hatte ich sogar Rückenwind, aber das hat nicht viel gebracht bergauf. Die Dörfer wurden immer schöner und touristischer. Viele 4-Sternehotels kamen zum Vorschein als ich immee höher kletterte. Schlussendlich hatte ich die Halbinsel überquert und es gieng auf der anderen Seite wieder runter. Die Aussicht war wunderschön, das Meer mit den steilem Klippen und nichts überbaut!
In Windeseile gieng es runter zum ersten Ort, von wo es dann wieder rauf gieng. So gieng es dann die ganze Küste lang weiter: Ortschaft, rauf, runter, Ortschaft. Was dem ganzen aber einen Dämpfer verpasste, waren wieder mal die Autos und Roller, welche sich in endlosen Kollonne durch die Kurven drängten und dabei eine Rauchspur hinterliessen. Wobei der Fahrstil zumindest besser wurde: während die Autos in Neapel noch wie die gepickten Affen fuhren, verhielten sie sich hier nur noch wie Affen.
Speziell mühsam waren die Autobusse, welche kaum mit den Autos kreuzen konnten. Bergab war ich also viel schneller und es war immer ein Höhepunkt, wenn ich einen überholen konnte und danch bis unten keine Autos mehr knapp an mir vorbeischrammten, weil sie durch den Bus blockiert waren.
Dies war auch ein Grund, wieso ich die ganze Küstenstrasse noch am Sonntag hinter mich bringen wollte: Am Montag kämen noch Lastwagen und Berufsverkehr dazu. Deshalb fuhr ich bis Salerno und wollte dort ein Hotel beziehen. Da ich aber keins fand, fuhr ich weiter und fand eins weiter südlich.