Heute geht es direkt in die Baskische Hauptstadt Bilbao. Da der Küstenweg ein Umweg wäre und ich ja faul bin, fahre ich den direkten Weg durchs durch das Hinterland. Der Atlantik selbst bleibt aber noch für einige Zeit sichtbar, da es zuerst mal den Hügel rauf geht. Die Landschaft ist unglaublich grün, und die Wälder sehen wie ein Dschungel aus. Und so geht es immer wieder Hügel rauf und runter, wobei die Höhendifferenz jeweils kaum mehr als 100m ist.
Je näher ich nach Bilbao komme, desto grösser und verkehrsreicher werden auch die Strassen. Ab und zu sieht man auch politische Statements am Strassenrand, etwa die Forderung, die politischen Gefangenen ins Baskenland zurück zu bringen. Auch die spanische Sprache ist nicht beliebt: Bilbao wurde häufig gurchgestrichen auf den Strassenschilder wenn beide Sprachen angeschrieben sind, oder es wurde ins baskische Bilbo abgeändert.
Bilbao selbst ist ein ziemlicher Grosstadtdschungel und ich mag all die vielen Ampeln nicht. Also fahre ich direkt weiter ans Meer und suche dort eine Unterkunft. Nach einigen Versuchen finde ich eine kleine Pension, die kaum teurer als das Nachtessen ist. Ok, das Nachtessen ist Fisch in einem teureren Restaurant. Aber man gönnt sich ja sonst nichts!
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