Flachland

Als Abwechsung zu den vernebelten Hügel an der Küste erwartet mich hier wie gehofft eine flache, sonnige Landschaft. Da ich sowieso nochmals den Zug nehemen werde, ist es mir relativ egal wohin ich fahre. Tendenziell aber schon zurück, also nach Osten. Am Rande der Stadt entdecke ich einen Veloweg direkt einem Fluss entlang. Der muss natürlich befahren werden, und es ist eine richtige Wohltat mal keine Autos um einem rum zu haben. Als er fertig ist bin ich ein bisschen zu Abenteuerlustig und folge einem Wanderweg, der komplett im Schlamm endet. Halb verschlammt schaffe ich es umzudrehen und folge dem Weg auf der anderen Flusseite.
Und irgendwie stoplere ich wieder über den Camino de Santiago, diesmal die Hauptroute. Es ist kaum fassbar welche Völkerwanderung da über tausende Kilometer unterwegs ist alle paar Minuten treffe ich jemanden.
Der Weg führt aber schön ins Grüne und ist fast perfekt autofrei. Das gefällt mir, also folge ich ihm. Auch die Sitzbänke alle paar Kilometer sind ganz praktisch.
Auf einem Strommasten entdecke ich ein Storchennest mit Jungtieren und einem Elternteil. Der andere Teil iat gerade unterwegs in der Luft. Eine gute Gelegenheit das Teleobjektiv auszupacken.
0Q8A4761
Mit Rückenwind geht es richtig schnell vorwärts, und nach etwa 70km suche ich ein Bett.

Comments

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *