Pochote

Am Morgen muss ich erstmal nach Montezuma fahren, da der Vermieter noch seine Million möchte. Allzu lange bleibe ich nicht, aber ich bekomme ein grösseres Quad mit ein wenig stärkerem Motor und 4WD falls gewünscht. Naja, das brauche ich nicht wirklich, aber schaden tut’s ja auch nicht wenn es ausgeschaltet ist.

Das grössere Quad ist auch schwerer, und das merke ich beim steuern: es braucht schon mehr Kraft. Ich hole nun Diana ab und wir fahren nach Los Delfines. Diana hat auf der Fähre eine Reklame vom Restaurant hier gesehen, also sollte es wieder offen sein. Naja, leider ist es nicht so: Das Restaurant ist immer noch geschlossen und die Werbung wurde nie weggenommen. Auch viele andere Lokale hier sind geschlossen, aber der Laden ist noch offen. Jedenfalls so halb, denn das Angebot ist um einiges weniger geworden. Auch hier hat es keine Papaya mehr, und Diana findet fürs Mittagessen eigentlich nichts gesundes.

Wir machen uns nun nach Ponchote an den Strand. So wirklich schön ist der hier nicht, aber ich finde zumindest raus wie wir zum Todesstrand kommen. Ich bringe Diana zumindest zum Strand beim Kanadier, und auf dem Weg fährt einfach eine Frau direkt vor mit auf dem Roller auf die Strasse, so dass ich eine Vollbremsung machen muss. Offenbar hat sie gedacht, dass beide Platz haben nebeneinander.

Während Diana schwimmt, entspanne ich mich im Hotel und bringe dann Diana das Velo an den Strand. Quad bin ich genug gefahren für heute. In der Pizzeria nehme ich Spaghetti Bolognese und Diana einen Salat und ein Stück Pizza. Ich glaube, das ist das erste Mal, dass Diana Pizza nimmt in einer Pizzeria und ich nicht.

Wir sind fertig bevor es richtig dunkel ist, und so fährt Diana durch den Wald zum Hotel zurück. Hier hat es zumindest keine kriminelle Autos und Motorräder wie auf der Hauptstrasse. Doch ganz so gemütlich war die Fahrt trotzdem nicht: Die Polizei ist dort und auch jemand mit einem Hund. Der Hund kennt offenbar Velos nicht und schiesst auf Diana von hinten zu. Ausser einem riesigen Schreck passiert ihr zum Glück nichts.

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