Der Reis lag Diana schon recht schwer im Magen, und so fit ist sie noch nicht. Wir trennen uns für heute: Ich mache eine Quad Tour und Diana fährt an den Strand mit dem Velo.
Nach Cobano fahre ich nun weiter nach Santa Teresa. Jetzt gibt es keine Mittellinie mehr. Bewusst interessiert sich eigentlich niemand für die Mittellinie hier, aber ganz unbewusst fahren die meisten Autos doch auf seiner Seite. Jetzt ohne die Mittellinie wird natürlich die ganze Strasse benutzt. Mich würde es interessieren wie viele Unfälle es gibt weil 2 Autos ganz schnell in der Mitte der Strasse in einer Kurve aufeinander zu fahren und nicht mehr ausweichen können. Mein Quad ist zum gluck schmal und ich fahre auch gemütlich am Rand.
Bald hört auch der Asphalt auf und es kommt Staubpiste mit ganz vielen Schlaglöchern. Ich bin froh, dass Diana nicht mitgekommen ist, denn die Strasse wird immer schlechter und die Schlaglöcher immer wie grösser. Auch der Verkehr wird immer schlimmer, und am schlimmsten wird es in Santa Teresa selbst: Riesige Löcher in der Sandpiste und überall nur Autos, Quads, Busse und Motorräder auf der Strasse. Santa Teresa selbst ist eigentlich nur eine staubige Strasse mit unglaublich viel Verkehr. Ich gönne mit trotzdem eine Pause und kaufe mir im Supermarkt etwas zum trinken. Dabei schaue ich auch was für Schinken und Käse sie haben, denn ich suche immer noch guten Kochschinken für Pizza und Sandwichs und Gorgonzola für Pizza. Alle Läden haben hier aber genau dasselbe Angebot und qualitativ hochwertiges wie vor 2 Jahren gibt es viel weniger.
Die Strasse ist nun sogar asphaltiert, aber immer noch staubig und uneben. Da ja Santa Teresa vorwiegend für den Strand berühmt ist und weniger für die staubige Schüttelstrasse, biege ich ab und suche den Strand. Der Strand ist sehr lang, breit und hat etwa 2-3m hohe Wellen. Ich schlendere rum und schiesse ein paar Fotos, da kommt eine Rettungsschwimmerin zu mir und sagt mir, dass ich nicht schwimmen gehen soll. Es wird ein kleiner Tsunami erwartet, und im Wasser sei es dann nicht mehr sicher. Der Strand ist nicht gefährdet.
Ich mache mich wieder aus dem Staub, soweit das möglich ist. Der Verkehr wird immer weniger und es wird effektiv weniger staubig deshalb. Nun endlich der Küste entlang kurve ich über eine immer besser werdende Strasse weiter Richtung Nordwesten. Der Playa Hermosa ist wie der Name schon sagt ganz schön. Beim Playa Manzanillo esse ich endlich zu Mittag, die Tacos de Pollo sind sehr gut.
Nun habe ich genug Strand gesehen und mache nicht wieder auf den Rückweg, und zwar direkt zur Hauptstrasse hoch. Über eine nicht ganz so schlechte Schotterpiste geht es ins Inland. Irgendwie merke ich aber gar nicht, dass ich nun auf der Hauptstrasse bin, denn die ist nicht breiter oder asphaltierter als die Strasse vorher. Erst vor Cobano wird sie asphaltiert.
Ich kaufe noch Joghurt für Diana in Cobano und mache mich auf nach Tambor um bei Diana am Strand zu schwimmen und den ganzen Staub abzuwaschen. Zum Abendessen gibt’s bei mir wieder Pasta und bei Diana frisches Joghurt
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