Umzug

Wir bleiben also jetzt hier in Costa Rica und mieten uns ein Häuschen in einer geschlossenen Siedlung “Los Delfines”, welches dem Direktor vom Tombor Tropical Hotel gehört.
Eine Analyse der Coronafälle zeigt, dass es sich in Costa Rica viel langsamer ausbreitet und deshalb auch die Massnahmen viel mehr Wirkung zeigen. Und da wir noch Monate Zeit haben, wird es bis dann sicher wieder einen Flug geben. Hier in dieser Siedlung ist es auch sehr sicher, da die Security patrouluert und auch kaum Laute da sind. Die Ansteckunsgefahr ist also auch klein.
Das Haus ist recht schön und praktisch eingerichtet, aber so wirklich gut geputzt wurde es nicht. Wir werden wohl noch eine Putzaktion starten müssen, denn während uns der eigene Schmutz nicht so stört, stört der Fremde natürlich schon.
Diana desinfiziert erstmal alles gut und dann gehen wir ein paar Vorräte einkaufen. Im Haus ist die Temperatur unterdessen etwa bei 33°, was Diana zu heiss ist. Sie sehnt sich auch nach dem Dörfli Tambor, wo ihr alles gefällt ausser dass der Strand gesperrt ist.
An den Strand gehen wir nun. Etwa 10min Fussmarsch und wir sind am einzigen nicht gesperrten Strand hier, da er Privatgelände ist.
Der grosse Unterschied hier ist die Wellehöhe: man sieht mehr vom offenen Pazifik, und dementsprechend höher sind sie (etwa 2-3x kleiner als im offenen Pazifik, also 0.5-2m hoch). Für mich ein Spass, aber Diana möchte lieber fast wellenfrei schwimmen. Im Dörfli sind sie nochmals 2-3x kleiner als hier. Wir gehen trotzdem rein zusammen und werden auch gleich von einer 2m Welle gespühlt, was Diana gar nicht mag.
Dann spazieren wir noch ein wenig dem Strand entlang, doch der Sand ist sehr weich und jeder Tritt ist etwas mühsam. Wir haben 2 Flussmündungen durchquert und die Flut steigt. Wenn sie noch höher kommt, werden wir Schwierigkeiten haben beim durchqueren, also schnell wieder zurück auf die Liegestühle unter den Palmen.
Diana und ich möchten jetzt doch noch ein wenig Wellenreiten gehen. Während ich sofort meinen Spass habe, heitert sich Dianas schlechte Laune doch endlich und auch sie hat nun richtig Spass daran, sich in den Wellen fortspühlen zu lassen. Mich freut es auch sehr, dass Dianas Laune nun wieder besser ist. In den vergangenen Tagen hatten wir immer wieder abwechselnd Zweifel und schlechte Laune.
Unterdessen hat es auch 2 andere Paare am Strand, ganz verlassen ist er nicht. Auch die Security patrouliert fleissig und ist dabei sehr freundlich. Viele kennen uns schon.
Zurück wird mal erstmals in den Ferien selbst gekocht. Diana kocht verschiedene Gemüse und Kartoffeln in einem Topf und wir geniessen unsere neue Selbständigkeit.
Damit das Haus ein wenig runterkühlt für die Nacht, schalten wir die Klimaanlage ein und gehen in der neuen Umgebung spazieren. Die Nachbarschaft ist extrem ruhig und viele Häuser sehen verlassen aus. Wir finden sogar einen dunklen Waldweg mit Fröschen und Pferden.
Zurück im Haus ist es immer noch sehr warm, denn die Klimaanlage ist nicht gelaufen. Eine Sicherung rein und es kühlt das Haus runter. Auch draussen wird es schnell kühler und unter 25°.

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