Category: Travel

  • Die lange Fahrt

    Momentan bin ich noch im Zentrum der Insel, aber nicht mehr lange. Eine lange Fahrt zum westlichen Teil steht an. Das Land macht einen wenig entwickelten Eindruck. Auf der Strasse gibt es wenig motorisoerten Verkehr, dafür aber immer wieder Perde mit und ohne Kutschen. Am Strassenrand stehen fast überall Leute, die nach einer günstigen Mitfahrgelegenheit suchen. Die Strassen selbst sind eigentlich immer in einem sehr guten Zustand.

    Ein Halt in Cienfuegos zeigt eine wunderschöne Kolonialstadt, aber allzu lange bleiben wir nicht.
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    Im Hotel habe ich mal wieder Internet, wenn auch mit SFr 3.-/h nicht wirklich billig.

  • Segelausflug

    Auf dem heutigen Programmpunkt steht ein Segelkatamaranausflug zu einem schönen Strand mit Schnorchelriff und Essen und Gereänk inklusive. Das tönt doch schon ganz gut! Nur fängt das Ganze weniger gemütlich an, der Katamaran ist zwar riesig, aber auch gewaltig überfüllt. Unsere Vorstellung war eigentlich, dass unsere 16er Gruppe einen eigenen bekommt.
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    Die Fahrt zur Insel dauert dementsprechend ewig, auch weil der Katamaran mit dem schwachen Motor fährt und nicht mit dem meistens von der Seite kommenden Wind segelt.

    Als erstes gehe ich mit schnorcheln. Das Riff ist ganz hübsch, mit mittelmässiger Sicht. Nach den ganzen Tauchgängen mit Mantarochen, Haifischen, Cenoten und schnorcheln in Cozumel bin ich da aber arg verwöhnt.
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    Der Strand ist dafür eine richtige Enttäuschung, da gibt es selbst in der Schweiz schönere. Die Mädels sind auch enttäuscht vom Getränkeangebot: sie haben sich erhofft ganz viele Mojitos zu schlürfen, aber das höchste der Gefühle ist ein Cuba Libre, denn es hat nur Cola, Fanta, Mineral und Rum. Ok, zumindest hat es kaltes Bier. Das Essen ist dafür OK.
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    Zurück kommt der Wind eher von hinten, was dem Kapitän nun einfach genug ist zum segeln. Mit dem zusätzlichen Antrieb sind wir fast doppelt so schnell zurück.

    Die Fabrikarbeiter in den Zigarrenfabriken bekommen hier pro Tag 5 Zigarren geschenkt. Diese verkaufen sie privat um ihren Lohn aufzubessern unter dem normalen Preis. Genau bei so einem Arbeiter gehen wir vorbei um uns ein paar Souveniers zu kaufen.
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    Abendessen gibt es heute mit der Familie in unserem Haus. Die Freundin des Besitzers ist da und schaut, dass in der Küche alles rund läuft. Als wir sie darauf ansprechen, ob sie nicht eine Sängerin ist, singt sie uns einige Lieder vor. Da sie es mag, wenn zu der Musik getanzt wird, muss ein frisch verheiratetes Pärchen sich opfern und tanzen anstatt zu essen. An der Gitarre ist eine Saite gebrochen, was hier ein Problem ist, da Gitarrensaiten kaum erhältlich sind. Auch die Unterhaltung mit ihr ist sehr spannend, sie spricht kaum englisch und die Gäste kaum spanisch. Ich gebe mein Bestes als Dolmetscher. Internet gibt es hier nur sehr begrenzt und kostet für Kubaner etwa 2 Franken pro Stunde. Auch eine Ausreisebewilligung ist extrem schwer zu bekommen, eigentlich nur durch Heirat eines Ausländers oder einem Arbeitsvertrag im Ausland. Ich persönlich finde es sehr traurig wenn Leute nicht reisen dürfen um den eigenen Horizont zu erweitern. Da merkt man schon, wie privilegiert man als Schweizer ist.

    Das Abendessen hat den nicht wirklich gelungenen Ausflug definitiv wett gemacht und den Tag gerettet!

  • Che

    Schon um 8:00 sollen wir im Bus sein um die Tour nun zu beginnen. Da das doch recht früh ist, überlege ich mir wie viel zu spät denn so angebracht ist. Ich will ja nicht auf die anderen warten. 10 min scheint ein guter Wert, und schlussendlich werden es nur 7 min. Damit bin ich 2. Letzter, also genau richtig.

    Der Morgen ist von der Busfahrt richtung Osten geprägt. Der Reiseleiter erzählt unermüdlich über die Geschichte Kubas und bringt uns spansiche Wörter bei. Für viele ist das zu viel Information, was sich in den zufallenden Augen offenbart.

    Der erste Halt ist bei einer Zigarrenfabrik, wo wir zuschauen können wie sie gerollt werden. Fotografieren ist hier verboten, und auch die anderen Räume sind tabu. Wäre irgemdwie spannend, was die so zu verstecken haben.

    Mittagesen gibt’s in einem typischen Touristen Lokal mit riesigem, internationalem Buffet. Ist  nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut.

    In Santa Clara wurde dem hiesigen Nationalheld Ernesto “Che” Guevara eine Gedenkstädte gebaut. Che war ein vollblütuger Revolutionär und wollte nach Kuba auch andere Lateinamerikanische Länder befreien. Die USA mochte auch schon damals freiheitsliebende Nationen nicht wirklich, und so wurde Che in Bolivien von einem CIA Agent ermordet. Die Überreste wurden später eben hier, in Santa Clara, begraben und ein Denkmal errichtet.
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    Nach einen kurzen Stop in der Altstadt von Santa Spiritus fahren wir nach Trinidad an die Karibik. Hier ziehen wir in ein “Casa Particular”, also ein Privathaushalt, welcher auch Gäste beherbergt. Hier machen sich meine Spanischkenntnisse mal wieder bezahlt.
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  • Der freie Tag

    Ganz zu meinem Erstaunen haben wir heute einen “freien Tag”. Was eher ein freier Tag für den Führer bedeutet, denn ich habe eigentlich bezahlt um mich eben nicht darum kümmern zu müssen was ich jetzt machen soll. Meine Zeit selbst planen kann ich auch billiger haben.

    Egal, ich schlafe erst mal gut aus, frühstücke gemütlich, liege noch ein wenig rum und mache mich dann auf den Weg der Küste entlang zur Altstadt. Die Wellen spritzen immer wieder hoch und duschen ab und zu ahnungslose Touristen. Mich zum Glück nicht. Vorbei an kommunistischen Prunkbauten über bewohnte Ruinen treffe ich ein Paar aus der Reisegruppe und besuche mit ihnen das Museum der Revolution. Das Museum ist irgendwie recht komisch, es beinhaltet Alltagsgegenstände und Zeitungsartickel aus der Zeit der Revolution. Alles aber irgendwie zusammenhangslos. Ich habe nicht mal Lust Fotos zu schiessen.
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    Wieder alleine unterwegs treffe ich sofort wieder ein anderes Paar. Havana ist schon klein. Wir schauen das nicht wirklich beiendruckende Zimmer von Ernest Hemingway an und trinken was auf dem Dach des Hotels bevor wir uns auf den Weg zurück wieder dem Ufer entlang machen.

    Zum Abendessen treffen sich wieder alle im Hotel, da dies im Preis inbegriffen ist.

    Die Internetverbindung ist um einiges besser als ich erwartet habe: ich habe erwartet, dass es gar kein Internet hat, und nun gibt es eine Verbindung, die, wenn sie mal läuft, extrem langsam ist.

  • Habana

    Nach einem grossen Frühstücksbuffet steigt unsere Reisegruppe in die berühmten alten Autos von Havana ein und wir machen eine Rundfahrt durch die Stadt. Die Reisegruppe ist aus der ganzen Welt: England, Kanada, Australien und ich als einziger mit einer andren Muttersprache als Englisch.
    All die Oldtimer sehen schon sehr schön aus, aber der Gestank ist eben auch nicht ohne.
    Beim Platz der Revolution mit den riesigen Bildern der Revolutionären an den Wänden und einem Hohen Turm wo die Vögel ringsum kreisen halten wir an. Danach geht es wieder durch die Stadt bis zur Altstadt am Hafen. Die wurde früher gerne mal von englischen Piraten geplündert.
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    Die Altstadt sieht recht gut erhalten aus im Gegensatz zu anderen Stadtteilen. Die Kubaner sitzen gerne in den Strassen rum und sind sofort alle unsere Freunde.
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    Schon um 3 Uhr Nachmittags ist die Führung beendet und wir sind wieder im Hotel zurück. Der Pool lockt fast alle an, aber der kalte Wind macht nicht an zum schwimmen, nur zum rumliegen. Um 19:00 treffen sich die jüngeren um dann gemeinsam Essen zu gehen.

  • Sprung nach Kuba

    Meine kurzen Ferien hier in Mexiko sind schon um, jetzt geht es nach Kuba. Der Freund bringt mich noch zum Flughafen und hilft mir, den Rucksack mit Kabelbindern zu sichern. Denn mit der Sicherheit des Reisegepäcks ist das immer so eine Sache. So sehe ich zumindest, ob jemand den Rucksack unterwegs geöffnet hat.
    Der Checkin und Abflug läuft wie geschmiert mit nur wenig Verspätung. Nach der Ankunft in Havana fängt der Spass an: man wird so richtig auf die Karibikinsel vorbereitet. Zuerst steht man eine halbe Stunde vor dem Einreiseschalter an, dann über eine halbe Stunde bei einer zusätzlichen Gepäckkontrolle und schlussendlich darf man noch auf das eingeckeckte Gepäck warten. Eine Schlange ist besonders lustig: da zu wenig Platz ist, macht sie einen Bogen. Einige Touristen stehen nicht mehr am Ende an, sondern da wo die Schlane eine Knick macht. Einige Kubaner stört das sehr, aber sie wagen es nicht die Touristen direkt anzusprechen. Sie können auch kein Englisch, aber versuchen das Sicherheitspersonal zu überzeugen einzuschreiten. Die wiederum interessiert das nicht, was die Kubaner dann dazu bringt sich auch vor zu drängen. Für mich ist das Ganze ein amüsanter Zeitvertrieb.

    Endlich durch alles durch muss ich noch Pesos in die lokale Währung tauschen, was natürlich auch mit einer Schlange verbunden ist. Danach finde ich zumindest sofort die Reisegesellschaft und werde in einem uralten Taxi zum Hotel gebracht. Dass hier viele ganz alte Autos unterwegs sind ist nicht zu überriechen. Einige ziehen eine richtige Rauchfahne hinter sich.
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    Das Hotel selbst ist ein grosser, moderner Klotz. Auch das Zimmer ist eher neu eingerichtet und es hat sogar Internet. Die Tourgruppe versammelt sich am Abend zur Info.
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    Nachtessen gehe ich mit einem älteren kanadischen Ehepaar, die aus der Nähe von Vancouver kommen und sehr reisefreudig sind.

  • Cenoten

    Wer gerne taucht und in Yucatan ist, darf hier eigentlich nicht weg ohne in einer Cenote getaucht zu haben. Ich gehe zuerst in die Angelita mit einer Gruppe Taucher. Die ist über 30m und sehr speziell: es ist ein tiefes Loch mit toten Pflanzen am Grund. Diese Pflanzen zersetzen sich und produzieren einen dichten, weissen “Nebel”. Für diesen Nebel ist die Cenote auch berühmt.
    Wir tauchen zu viert gemeinsam ab bis zum Nebel und dann eng zusammen weiter durch die Nebelschicht. Die Sicht ist so schlecht, dass ich die anderen kurz verliere und aber schnell wieder finde. In diesen Tiefen können wir nicht allzu lange bleiben, und so sind wir schnell wieder oben. Diese Cenote ist definitiv sehr gespenstich zum tauchen, aber definitiv sehenswert!
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    Die zweite heisst Grand Cenote und könnte kaum unterschiedlicher sein. Das Wasser ist glasklar, was einem vorgaukelt, dass man durch die Höhle schwebt. Sie ist auch nicht tief, sondern geht seitwärts weg. In den seichten Tiefen vom wenigen Metern und mit komplettem Neopren ist es nicht ganz einfach den Auftrieb zu kontrollieren. Die Seetauchgänge haben mir aber gut geholfen.
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    Besonders schön ist es in den Cenoten, wenn die Sonne rein scheint und die Sonnenstrahlen im Wasser wie ein Vorhang leuchten.
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  • Rückblick Mexiko

    Mexiko ist eins der fortschrittlicheren Ländern Lateinamerikas, aber die Schere zwischen reich und arm ist auch riesig. Bei dem warmen Klima braucht es nicht viel zum überleben. Sobald man aus den Zentren raus in die kleinen Dörfer geht sieht man viele Wellblechhäuser. Playa del Carmen ist eine Mischung aus Europa, Amerika und Mexiko. Direkt am Strand ist fast alles neu gebaut und dementsprechend schön und teuer. Nur wenige Strassen landinwärts beginnt Mexiko. Hier finden sich ganz viele günstige und sehr gute Restaurants und Läden. Es ist halt alles einfacher und billiger hier. Apropos billig: nach meinem Gefühl wurde hier die 80/20 Regel perfektioniert: nach 20% der Zeit sind 80% der Arbeit getan. Hier in Mexiko wird selten mehr als 80% der Arbeit fertig gemacht. So wird natürlich massiv Zeit gespart. Wobei man hier natürlich 200% der Zeit dafür braucht und nicht 20% wie bei uns. Bei dem heissen Wetter kann man ja auch schlecht arbeiten. Wenn man lokale Produkte, insbesondere technische, anschaut, dann merkt man das besonders gut. Wieso sollte man z.B. eine Strasse abschüssig bauen, hier gibt es einen riesigen See auf der Strasse, der irgendwann mal trocknet. Velos kosten CHF 100.- und sind auch keinen Rappen mehr wert. Rostendes Eisen wird einfach überstrichen ohne den Rost zu entfernen.

    Wenn man weiss wie, kann man hier natürlich wunderschöne und eben günstige Ferien machen. Einfach in das richtige Mexiko eintauchen und dann wird alles viel günstiger als für die Touristen. Zu bieten hat Yucatan viel, besonders rund ums Wasser: weisse Traumstrände in Tulum, tauchen und schnorcheln in Cenotes, Korallenriffen und dem offenen Meer mit diversen Haien. Auch Schildkröten, Stachelrochen, Krebse und ganz viele Fischarten gibt es. Das Essen ist auch sehr gut: etwas weg von den Touristenzonen gibt es authemtisches, mexkanisches Essen und auch aus anderen Ländern. Für mich wichtig sind die guten Pizzerien. Der Alkohol ist auch sehr günstig, jedenfalls weg vom Strand. Am Strand selbst herrscht wiederum Abzocke pur, aber auch das gehört zu Mexiko. Wenn der Mexikaner mehr Geld verlangen kann, dann macht er das mit Freude.

  • Rückblick Hawaii

    Hawaii ist grundsätzlich USA in subtropisch. Von den Ureinwohner merkt man nicht mehr viel. Es gibt hier alles was es in den USA so gibt: Städte mit riesigen, verstauten Autobahnen, kaum ÖV, viele riesige und laute Autos, teure Hotels und das gute Essen ist rar. Dafür ist jedes 2. Restaurant ein Burgerladen und die restlichen 50% teilen sich ami-style Pizzerien und Tex-Mex Läden. Ok, ist ein bisschen übertrieben, es gibt auch wirklich gute Asiaten, aber die muss man schon suchen.

    Für Party, Strandferien und sufen ist die Insel O’Ahu mit Honolulu gemütlich. Wobei der Alkohol dementsprechend teuer ist und mit typischer amerikanischer Paranoia in der Öffentlichkeit verboten. Mit Bier am Strand trinken ist also nix. Das Wetter ist sehr interessant: der Wind ist meistens relativ stark und aus einer Richtung. Ab und zu regnet es für einige Minuten.

    Die grosse Insel Hawai’i lädt mit einem aktiven Vulkan und hohen Bergen ein. Hier findet sich fast jede Klimazone je nach Seite und Höhe. Denn der Passatwind bringt die Feuchtigkeit nur von einer Richtung. Auf Meereshöhe ist es etwa 25° und abnehmend mit zunehmender Höhe. Auf den Gipfeln kann es sogar schneien. Die regnerische Ostseite wirkt heruntergekommen während die trockene Westseite zum Touristenmagnet ausgebaut wurde. Die Vulkane und Mantarochen sind hier Pflichtprogramm.

  • Rückblick Veloreise Pazifik

    Die Entscheidung im Herbst dem Pazifik entlang nach Süden zu fahren war genau richtig, denn so hatte ich immer schönen Rückenwind und die Temperaturen waren mehr oder weniger angenehm. Nicht so richtig bewusst war mir, dass der kalte Pazifik so einen Einfluss auf das Wetter hat. Im Sommer ist laut lokaler Aussage die ganze Küste mit Nebel bedeckt, somit war der Herbst schon viel besser.

    Dank Obama wurden viele neue Velowege gebaut, aber halt nur in den Städten. Die Kennzeichnung der offizellen Küstentour ist nicht schlecht, so fahren alle Velos etwa denselben Weg, man trifft sich und die Autos wissen, dass hier Velos unterwegs sind.
    Apropos Autos: die sind teilweise extrem laut. Zumindest gibt es nur wenige stinkende Dieselfahrzeuge. In Europa sind die eine Zumutung.

    Die Küstenfahrt ist als gesamtes gesehen recht abwechslungsreich, die Teilabschnitte können sich aber dich sehr in die Länge ziehen. Kalifornien z.B. ist extrem lange mit häufig sehr ähnlicher Küste. Da leidet teilweise die Motivation, man möchte lieber mal wieder was anderes sehen. Besonders schön ist die Küste von Oregon mit den Steilklippen. Gemütlich zum fahren ist die Strecke von Vancouver zur olympischen Halbinsel. Die ist landschaftlich schön und recht flach. Absolut beeindruckend ist eine Fahrt durch die Redwoods, da kommt man sich so klein vor. Der Highway 1 ist zwar schön, aber mit dem Velo mühsam wegen den nicht endenden Steigungen.

    Beim Gepäck hatte ich eine sehr gute Nase und alles mitgenommen, was ich brauche. Wichtig sind Werkzeug, insbesondere zum Platten flicken, etwas zum Kleider waschen und ein Zelt mit Matte und Schlafsack. Ohne Zelt ist die Reise kaum machbar, ausser man bucht alle Hotels im Voraus und fährt dann genau soweit. Zum Zelt gehört natürlich auch ein Kocher. Die Bratpfanne hat sich auch bewährt. Der Anhänger ist so halb empfehlenswert. Einerseits ist er ganz praktisch um einen Rucksack zu transportieren, andererseits bringt er zusätzliches Gewicht und bremst doch massiv. Ich würde also eher das normale Setup mit Seitentaschen empfehlen.
    Die Veloreise durch die USA ist schon speziell, das ist das Land von Autos und ungesundem Essen. Beides ist nicht so optimal zum Velofahren. Die Kalorien verbrennt man zwar schon, aber selbt kochen ist trotzdem pflicht. Zum kochen bin ich meistens zu faul, also esse ich rohes Gemüse und Früchte.