Da ich noch ein wenig Sonnenbrand habe und Diana auch nicht ganz fit ist, liegen wir den ganzen Tag überall im Haus faul rum: auf dem Bett, dem Sofa, dem anderen Sofa und auch der Hängematte. Dabei telefoniert Diana fleissig und ich lese mein Computermagazin.
Am späteren Nachmittag gehen wir dann doch aus dem Haus zum einkaufen und danach an den Strand. Hier stellen wir erschrocken fest, dass alle Liegestühle weg sind. Zum Glück haben wir noch ein Strandtuch dabei.
Unterdessen haben wir alle Zutaten für eine Pina Colada zusammen. Sogar “cream of coconut” haben wir im Laden gefunden, das konnte ich in der Schweiz nie finden. Damit verfeinern wir sogar den Reis, zusammen mit Kokosraspeln und Ananas. Womit wir nicht gerechnet haben: Cream of coconut besteht eigentlich nur aus Zucker mit Kokosgeschmack. Selbst für mich als Zuckerfreund ist alles viel zu süss. Es erinnert eher an gezuckerte Kondensmilch, aber nochmals süsser.
Habe nun “Cream of coconut” aus dem Pina Colada Rezept entfernt und werde in Zukunft Kokosmilch verwenden, die ungesüsst ist.
Category: Travel
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Cream of sugar
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Unter Palmen
Mit eingeschaltener Klimaanlage auf 26°, die nicht direkt aufs Bett bläst, kann Diana nun gut durchschlafen und ist richtig ausgeschlafen. Ich hatte mit langem Pyjama unter der Decke auch nicht kalt, und so sind wir beide ausgeschlafen.
Wir telefonieren ein wenig und gehen dann an den Strand.
Das Mittagessen ist sehr international: Tortillas mit künstlichem Scheiben-Mozarella und italienischer Salami.
Ich selbst bleibe immer schön am Schatten, doch am Abend sehe ich, dass die tropische Sonne auch die Schattenplätze gut mit UV ausleuchtet: meine Arme sind zwar schon recht braun, doch ohne Sonnencreme jetzt auch ein wenig rot. Morgen muss ich die Sonne eher meiden.
Ab 16:00 ist die Sonne genug tief um wellenreiten zu gehen. Bei Sonnenuntergang füllt sich der Strand auch wieder, der war bis jetzt leer. Etwa 10 Leute sehe ich nun auf den 10km Strand.
Das Abendessen ist sehr einfach: gekochte Kartoffeln mit Thon. -
Wellenreiten
Allzu viel haben wir heute nicht vor: Aufstehen, Morgenessen, Einkaufen, an den Strand gehen, liegen, schwimmen, liegen, essen, liegen, wellenreiten, liegen, zurück gehen, kochen, essen, spazieren, ins Bett gehen.
Das klappt auch alles gut wie geplant.
Wellenreiten macht hier besonders viel Spass, denn die sonst so riesigen Pazifikwellen sind hier kleiner, aber immer noch sehr lange. Der Strand sehr flach, so dass sich die Wellen über eine weite Distanz brechen. Für mich funktioniert es am besten, wenn ich dort hin gehe, wo die grösseren Wellen brechen. Da ist das Wasser etwas tiefer als 1m. Wenn eine grössere Welle ranrollt, gehe ich dorthin wo sie voraussichtlich gerade anfängt sich zu brechen. Das braucht ein wenig Erfahrung. Dann bleibe ich stehen und merke, wie die Welle eine recht starke Strömung zu sich erzeugt und das Wasser weniger tief wird. Das ist ein sehr gutes Zeichen, einfach stehen bleiben. Wenn die Welle da ist, spürt man richtig wie sie einem mitreisst. In dem Moment mache ich einen Satz nach vorne und rutsche mit dem Bauch den Wellenberg herunter. Wenn Wellengrösse und Timing richtig sind, dann zieht einem die Welle über die nächsten 10m oder mehr mit, und wenn alles perfekt läuft, dann schaut der Kopf vorne raus und man sieht wie man übers Wasser gleitet. Das fühlt sich dann wie eine Wasserrutschbahn an. Die Grösse der Wellen variert recht stark, aber ganz grosse Wellen sind selten alleine. Es macht also Sinn nicht gleich die erste grosse Welle zu nehmen, denn danach kommen meistens gleich noch schönere. Grössere Wellen brechen weiter draussen. Dadurch sind sie nicht so viel grösser wenn man drin ist, denn sie brechen einfach über einen weiteren Weg. Falls mich eine grosse Welle überrollen will, dann komme ich immer mit einem Kopfsprung problemlos durch. Falls sie aber riesig ist wie eine vom offenen Pazifik, dann tauche ich gleich zum Meeresboden, denn dort ist das Wasser am ruhigsten. Die Badehose sollte allgemein gut angemacht sein, und in schlimmen Fällen muss ich die Beine spreizen, damit sie hält. Haarbändeli halten nie, die nehme ich einfach raus. -
Supersportlich
Die Velos sind jetzt also gepumpt und bereit für eine Tour. Die Strassen hier sind aber eng und erinnern an eine Achteebahn: links, rechts, hoch, runter. Nur der Loopung fehlt. Für Velos also anstrengend und gefählich. Zum Glück gibt es einen flachen und geraden Weg, der aber bei Flut nicht befahrbar ist.
Der nasse Sand ist schon recht hart, aber gibt trotzdem ein wenig nach. So fühlt sich die Fahrt am flachen Strand an, als würden wir die ganze Zeit hochfahren. Bei tropischen 34° und 70% Luftfeuchtigkeit grenzt die Fahrt an Supersport. Die Velofahrt ist trotzdem sehr angenehm, braucht aber die eine oder andere Pause.
Bei Ebbe ist auch der Panikfluss gut durchfahrbar und wir fahren gleich zum Bänkli beim Kanadier, wo dann auch Schwimmverbrechen begangen werden.
Wie wir gestern erfahren haben, ist das Restaurant grundsätzlich offen, aber Montags geschlossen. Deshalb versuchen wir es heute nochmals und bekommen effektiv was feines zu Essen.
Nach der Heimfahrt sind wir beide müde und hängen abwechselnd in der Hängematte. Die übrigens klar von dort stammt, wo wir zu Mittag gegessen haben: dem Tambor Tropical. Dort hat es geau solche Hängematten und der Direktor ist unser Vermieter.
Zum Abendessen koche ich etwas, was ich noch nie gemacht habe und Diana nie probiert hat: Zucchetti Picata mit Poulet Piccata. Es kommt trotz Improvisation beim Käse nicht mal so schlecht.
Für diese Nacht lenken wir den Luftstrom der Klimaanlage weg vom Bett und versuchen mit eingeschaltener Klimaanlage zu schlafen, da es Diana auch in den letzten Nächten etwas zu heiss war. -
Grosseinkauf
Mit 2 Ventilatoren ist Diana nun recht gut ausgeschlafen. So können wir es wieder machen nächste Nacht.
Wir haben unseren Vermieter gebeten uns zu einem grösseren Supermarkt mit zu nehmen wenn er einkaufen geht. Heute ist das der Fall. Wir kaufen vor allen Dinge, die der kleine Supermarkt nicht hat wie Fleisch und Gemüse, aber auch schweres wie Wasser ein. In der Apotheke gibt’s Vitamin C Tabletten als Vorbeugung. Auch zur Vorbeugung tragen wir als Einzige Schutzmasken. Die Leute hier scheinen nicht speziell vorsichtig zu sein, aber an der Kasse sind schon Abstandsmarkierungen angebracht und überall hat es Desinfektionsgel zum benutzen.
Dann bringt uns der Vermieter noch eine Hängematte und Velopumpe. Jetzt steht also dem Rumhängen und Aufpumpen nichts mehr im Weg.
Trotzdem gehen wir an den Strand und liegen sicher im Palmwäldli auf unbewachtem Privatgelände, falls die Polizei kommt.
Die Wellen rufen uns die ganze Zeit nach uns, da können wir irgendwann nicht mehr nachgeben und reiten sie alle. Es gibt grosse, kleine, mittlere, schräge, hinterlistige, die sich hinter anderen verstecken und immer wieder solche, die genau am richtigen Ort brechen wollen.
Zurück zuhause will die Hängemattte aufgehängt und ausprobiert werden und natürlich auch die Velos gepumpt. Das ist noch recht mühsam mit einer Pumpe mit abgebrochenem Griff. Aber es geht.
Die letzten Würstchen werden mit dem letzen Reis zusammengelegt. Das geht schnell, aber morgen brauchen wir wirklich etwas anderes. Da unser Kühlschrank nun voll ist, wird dem nichts im Weg stehen.
Weltweit nehmen die Anzahl Corona-Neuansteckungen nun zum Glück nicht mehr täglich zu, sonder bleiben wie in der Schweiz konstant oder nehmen im Fall von Costa Rica sogar wieder ab. Das macht zumindest ein wenig Hoffnung, dass wir noch ein wenig unbeschwerter dieses schöne Land anschauen können. -
Alles zu
Die Ventilatoren am Fenster haben geholfen und Diana konnte besser wieder einschlafen in der Nacht.
Heute wollen wir wieder ins Dörfli gegen, natürlich dem Strand entlang. Die Strasse wäre zwar erlaupter, aber auch viel gefärlicher und weiter. Nach einem feinen, selbst gekochten Frühstück marschieren wir los. Diesmal habe ich die Kamera dabei und erwische sogar ein paar Papageie.
Im Dörfli ist alles leer und zu, ausser der Dorfladen. Wir gehen zuerst auf unser Lieblingsbänkli zum schwimmen um dann Mittagessen einzukaufen und es auf dem Rückweg im Mangrovenwäldli zu essen. Hier ist ein perfektes Versteck um schattig im Sand am Meer zu liegen ohne entdeckt zu werden.
Da wir noch Würstchen gekauft haben, die lieber kühl bleiben möchten, habe ich ein 6-Pack kaltes Bier mitgenommen. Dann bleiben sie länger kalt.
Einen Teil der Würstchen gibt es dann gleich zum Abendessen, welche Diana mit verfeinertem Reis kocht. Da es keine Abwaschmaschine hat, wasche ich ab.
Der Abendspaziergang ist heute besonders weit und führt zuerst an den Mondbeschienenen Kräbblistrand und dann weit durch das Golfareal. Der Weg endet urplötzlich, so dass wir querfeldein eine Strasse suchen müssen.
Heute Abend stellen wir gleich beide Ventilatoren vor das Fenster, damit es noch kühler wird. -
Rumliegen
Es ist wirklich nicht einfach, die Temperatur im Häuschchen einigermassen kühl zu halten. Obwohl wir gestern die Klimaanlage fast den ganzen Tag eingeschaltet hatten, und auch am Abend recht gekühlt haben, war es doch immer noch zu heiss für Diana um gut zu schlafen. Sie kann zwar gut einschlafen, aber danach wärmt sich das Schlafzimmer wirder durch die gespeicherte Wärme auf und es wird ihr mitten im der Nacht zu heiss. Das Problem ist auch, dass die Klimaanlage das ganze Haus kühlt und nicht nur ein Zimmer. So kann sie durch den Tag kaum etwas gegen die Hitze draussen ausrichten und auch in der Nacht kühlt sie nicht stark. Hier bin ich eine Ausnahme, denn ich kann wunderbar schlafen, auch wenn es über 30° ist.
Wir entscheiden uns also, direkt nach dem Einkauf an den Strand zu gehen um zu entspannen. Ich teste noch ob mit die Swisscom wirklich das Roamingpacket geschenkt hat, und ich habe es doch bezahlt. Scheinbar bezahlen sie es nur den Abo-, und nicht den Prepaiedkunden.
Gegen Abend taucht effektiv die Polizei mit englischsprechender Security auf und erklärt uns höflich, dass der Strand eigentlich gesperrt ist, jagen uns aber nicht weg. Scheinbar kann die Polizei kein Englisch, denn die Security sagt, wir können wieder baden gehen wenn sie weg sind.
Diana kocht uns feinen Reis mit Oliven zum Abendessen. Und damit wir die nächsten Tage weniger kochen müssen, gleich ganz viel davon.
Bei unserem Abendspaziergang schauen wir uns die anderen Häuser genauer an, insbesondere die zu vermietenden.
Draussen wäre es eigentlich recht kühl, aber das Häuschen speichert so viel Energie, dass es trotzdem lange warm bleibt. Diese Nacht stellen wir den Ventilator draussen vors Schlafzimmerfenster und blasen die kühlere Luft die ganze Nacht durch rein. -
Wasch- und Putztag
Draussen frühstücken ist schon was schönes. Ich esse Brot mit Konfi oder Nutella und Diana Joghurt mit Flocken und selbstgemachtem Kaffee.
Da das Häuschen mit 28° geradezu angenehm kühl ist, testen wir nun aus wie kühl es bleibt wenn wir alle Fenster und Türen schliessen. Dann ruft erstmal der Strand. Die Liegestühle unter den Palmen sind schon was feines. Auch die Wellen sind ganz schön. Meistens so klein, dass Diana gut schwimmen kann. Doch als sie wieder aus dem Wasser gehen möchte, trifft sie eine Welle selbst nach dem brechen noch mit grosser Wucht und schwemmt sie mit. Ich selbst habe sie perfekt beim brechen erwischt und konnte sie schön reiten. Doch sie hatte schon rechte Waschmaschinengrösse.
Nach tiefentspanntem liegen unter der Palme reiten wir nochmals einige Wellen um dann die Häuschentemperatur anzuschauen. Mit eteas über 30° ist es immerhin noch kühler als draussen, aber uns ist klar, dass es am Abend auch so 33° wird.
Mit eingeschalteter Klimaanlage machen wir uns an die Hausarbeit: zuerst waschen mit einer sehr einfachen Maschine, die die Wäsche sehr gerne verknotet. Dann räume ich alle Schränke leer und Diana wäscht alles ab was wir brauchen können. Ich putze dann die Schränke mit der Hoffnung, dass sie dann etwas angenehmer riechen.
Nach unserer Aktion gefällt es noch ein wenig besser im Häuschen.
Die Ladenöffnungszeiten haben wir leider verpasst, aber wir haben zum Glück noch einige Vorräte da um ein Abendessen zu improvisieren.
Kurz nach Somnenuntergang machen wir noch ein schönes Fotospaziergängli durch die Nachbarschaft. -
Panikflussüberquerungen
Als überzeugte Wiederholungstäterin zieht es Diana immer wieder an den Ort ihrer Schwimmverbrechen zurück. Da wir den Panikbach überqueren müssen, durch welchen bei Flut das Wasser den Fluss hoch fliesst, gehen wir am Morgen vor Ebbe los und spazieren den Strand entang zum Dörfli. Dort kaufen wir Wasser und Bananen, welche wir auf dem Lieblingsbänkli beim Kanadier essen. Ich esse noch ein riesiges Rüebli, welches meinem Magen aber einige Sorgen bereitet und mich auf Toilettensuche schickt.
Diana arbeitet noch ein wenig an der kriminellen Karriere, und auch ich komme unbemerkt mit einer Schwimmrunde durch. Dann müssen wir schon wieder retour, denn der Panikfluss wird jetzt höher und das Wasser kommt schon bis zu den Knien.
Über zu kalte Temperaruren kann man sich hier absolut nicht beklagen, am Nachmittag sind ea gerne 34° bei 70-80% Luftfeuchrigkeit. Im Häuschen angekommen duschen wir kalt, schwitzen aber immer noch. Vor dem Haus im Schatten mit ein Bisschen Wind geht es besser. Für mich ist es jetzt angenehm, aber Diana schwitzt immer noch. Einkaufen müssen wir trotzdem gehen, denn die Liste ist wieder lang. Wir brauchen noch Putzmittel, mehr Vorräte und Gewütze.
Im Garten beobachten wir ganz viele Vögel: kleine Kolibris lecken im Schwebeflug Nektar, ganze Baumkronen werden laut bevölkert und immer wieder kreischt ein Paar Papageie durch die Luft. Die sind wirklich nie zu überhören. Nach Sonnenuntergang ist die Geräuschkulisse mit all den schreienden Affen, kreischenden Papageien, zwitschernden Vögel und was ähnlichem, aber sehr lautem wie Grillen schon sehr beeindruckend.
Zum Abendessen möchten wir ins Restaurant gleich beim Eingang, doch dieses ist nun geschlossen und wird erst wieder eröffnet wenn die Pandemie durch ist. Also kochen wir wieder zuhause. Während Diana sich draussen abkühlt, mache ich drinnen bei 31° Bratkartoffeln. Zum Dessert gibt es dann aber Eiscreme.
Einen gemütlichen Spaziergang durch die fast komplett leere Anlage lassen wir uns natürlich nicht entgehen, und diesmal tappen wir im dunkeln durch die Golfwege während die Klimaanlage das Häuschen auf Dianas Schlaftemperatur kühlt. Draussen wäre es genug kühl, aber das Häuschen selbst speichert die Wärme recht gut. -
Umzug
Wir bleiben also jetzt hier in Costa Rica und mieten uns ein Häuschen in einer geschlossenen Siedlung “Los Delfines”, welches dem Direktor vom Tombor Tropical Hotel gehört.
Eine Analyse der Coronafälle zeigt, dass es sich in Costa Rica viel langsamer ausbreitet und deshalb auch die Massnahmen viel mehr Wirkung zeigen. Und da wir noch Monate Zeit haben, wird es bis dann sicher wieder einen Flug geben. Hier in dieser Siedlung ist es auch sehr sicher, da die Security patrouluert und auch kaum Laute da sind. Die Ansteckunsgefahr ist also auch klein.
Das Haus ist recht schön und praktisch eingerichtet, aber so wirklich gut geputzt wurde es nicht. Wir werden wohl noch eine Putzaktion starten müssen, denn während uns der eigene Schmutz nicht so stört, stört der Fremde natürlich schon.
Diana desinfiziert erstmal alles gut und dann gehen wir ein paar Vorräte einkaufen. Im Haus ist die Temperatur unterdessen etwa bei 33°, was Diana zu heiss ist. Sie sehnt sich auch nach dem Dörfli Tambor, wo ihr alles gefällt ausser dass der Strand gesperrt ist.
An den Strand gehen wir nun. Etwa 10min Fussmarsch und wir sind am einzigen nicht gesperrten Strand hier, da er Privatgelände ist.
Der grosse Unterschied hier ist die Wellehöhe: man sieht mehr vom offenen Pazifik, und dementsprechend höher sind sie (etwa 2-3x kleiner als im offenen Pazifik, also 0.5-2m hoch). Für mich ein Spass, aber Diana möchte lieber fast wellenfrei schwimmen. Im Dörfli sind sie nochmals 2-3x kleiner als hier. Wir gehen trotzdem rein zusammen und werden auch gleich von einer 2m Welle gespühlt, was Diana gar nicht mag.
Dann spazieren wir noch ein wenig dem Strand entlang, doch der Sand ist sehr weich und jeder Tritt ist etwas mühsam. Wir haben 2 Flussmündungen durchquert und die Flut steigt. Wenn sie noch höher kommt, werden wir Schwierigkeiten haben beim durchqueren, also schnell wieder zurück auf die Liegestühle unter den Palmen.
Diana und ich möchten jetzt doch noch ein wenig Wellenreiten gehen. Während ich sofort meinen Spass habe, heitert sich Dianas schlechte Laune doch endlich und auch sie hat nun richtig Spass daran, sich in den Wellen fortspühlen zu lassen. Mich freut es auch sehr, dass Dianas Laune nun wieder besser ist. In den vergangenen Tagen hatten wir immer wieder abwechselnd Zweifel und schlechte Laune.
Unterdessen hat es auch 2 andere Paare am Strand, ganz verlassen ist er nicht. Auch die Security patrouliert fleissig und ist dabei sehr freundlich. Viele kennen uns schon.
Zurück wird mal erstmals in den Ferien selbst gekocht. Diana kocht verschiedene Gemüse und Kartoffeln in einem Topf und wir geniessen unsere neue Selbständigkeit.
Damit das Haus ein wenig runterkühlt für die Nacht, schalten wir die Klimaanlage ein und gehen in der neuen Umgebung spazieren. Die Nachbarschaft ist extrem ruhig und viele Häuser sehen verlassen aus. Wir finden sogar einen dunklen Waldweg mit Fröschen und Pferden.
Zurück im Haus ist es immer noch sehr warm, denn die Klimaanlage ist nicht gelaufen. Eine Sicherung rein und es kühlt das Haus runter. Auch draussen wird es schnell kühler und unter 25°.